Der japanische Technologiekonzern Fujikura liefert derzeit ein widersprüchliches Bild: Während das operative Geschäft mit Rekordgewinnen glänzt, gerät die Aktie aufgrund massiver Bewertungsbedenken unter Druck. Diese Diskrepanz zwischen Fundamentaldaten und Börsenbewertung stellt Anleger vor eine schwierige Einschätzung.

Fundament sticht mit Rekorden

Die operative Performance von Fujikura kann sich sehen lassen. Für das laufende Geschäftsjahr bis März 2026 erwartet das Unternehmen Rekordwerte bei Umsatz und Gewinn. Getrieben wird dieses Wachstum vor allem vom Geschäft mit Telekommunikationssystemen, das von den weltweiten Investitionen in Rechenzentren und der Ausbreitung generativer KI profitiert. Auch das Stromkabelgeschäft verzeichnet steigende Gewinne. Lediglich im Elektroniksegment drücken Verzögerungen bei Produktivitätssteigerungen und schärferer Wettbewerb die Margen.

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Diese starken Zahlen spiegeln sich auch in der verbesserten Kapitaleffizienz wider. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) liegt bei beachtlichen 27% und damit deutlich über dem Branchendurchschnitt von 8,9%. Das Unternehmen reinvestiert seine Gewinne offenbar profitabel.

Hohe Bewertung und großzügige Dividende

Trotz der soliden operativen Entwicklung steht die Aktie im Fokus von Bewertungskritik. Eine Analyse auf Basis des durchschnittlichen Kurs-Cashflow-Verhältnisses der letzten zehn Jahre kommt zu einem deutlich niedrigeren fairen Wert als dem aktuellen Kurs. Diese Diskrepanz könnte erklären, warum die Aktie in den letzten Wochen schwankte und etwa 9% unter ihrem Allzeithoch vom November 2025 notiert.

Als Zeichen des Vertrauens in die eigene Ertragskraft erhöht Fujikura gleichzeitig die Ausschüttung an seine Aktionäre. Die Dividendenquote wird für das laufende Jahr von 30% auf 40% angehoben. Die prognostizierte Jahresdividende steigt damit auf 190 Yen je Aktie. Der nächste Stichtag für den Dividendenanspruch ist der 30. März 2026.

Ausblick: Können die Zahlen die Bewertung rechtfertigen?

Die Kernfrage für Investoren lautet, ob das weiterhin erwartete starke Gewinnwachstum von fast 70% im laufenden Jahr die hohe Bewertung der Aktie langfristig tragen kann. Die am 30. März erscheinenden volljährigen Ergebnisse werden ein wichtiger Indikator dafür sein, ob der aktuelle operative Schwung anhält. Bis dahin dürfte die Aktie zwischen den positiven Fundamentaldaten und den Bewertungszweifeln hin- und hergerissen bleiben.

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