Fresenius hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Gewinnplus abgeschlossen und blickt zuversichtlich auf das laufende Jahr. Während der Gesundheitskonzern operativ liefert, hinkt die Aktie der positiven Entwicklung hinterher.

Starke Margen in den Kernbereichen

Das abgelaufene Jahr war geprägt von einer deutlichen Effizienzsteigerung. Besonders das Kern-Ergebnis je Aktie, das die Anteile an Fresenius Medical Care ausklammert, stieg um 12 Prozent auf 2,87 Euro. Der Konzernumsatz kletterte organisch um 7 Prozent auf 22,554 Milliarden Euro.

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Treiber dieser Entwicklung waren vor allem die Sparten Kabi und Helios. Fresenius Kabi verbesserte seine EBIT-Marge durch den Fokus auf Biopharmazeutika und Medizintechnik auf 16,4 Prozent. Auch der Krankenhausbetreiber Helios wuchs stabil und festigte seine Position als führender privater Dienstleister in Europa.

Diskrepanz zwischen Zahlen und Kurs

An der Börse spiegelt sich dieser operative Aufwind bisher kaum wider. Mit einem aktuellen Kurs von 43,75 Euro notiert die Aktie rund 9 Prozent unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt. Auf Sicht von 30 Tagen verzeichnet das Papier ein Minus von gut 14 Prozent, was im Kontrast zu den bestätigten Wachstumsraten steht.

CEO Michael Sen setzt für die Zukunft weiterhin auf die digitale Transformation klinischer Abläufe und den Ausbau der Wachstumsfelder innerhalb von Fresenius Kabi. Die Strategie zielt darauf ab, die Komplexität des Konzerns weiter zu reduzieren und die Profitabilität nachhaltig zu sichern.

Ziele für 2026 bestätigt

Für das laufende Jahr bleibt das Management optimistisch. Fresenius strebt ein organisches Umsatzwachstum zwischen 4 und 7 Prozent an. Beim währungsbereinigten Kern-Ergebnis je Aktie wird ein Zuwachs von 5 bis 10 Prozent erwartet. Diese Prognose dient als operativer Anker für das Geschäftsjahr 2026, während der Transformationsprozess des Konzerns weiter voranschreitet.

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