Nach einer langen Durststrecke senden die Hamburger Wirkstoffforscher endlich wieder Lebenszeichen. Strategische Umbauten und frische Liquidität sollen das Ruder herumreißen und die Trendwende einleiten. Doch reicht das Maßnahmenpaket aus, um das Vertrauen der Anleger nachhaltig zurückzugewinnen, oder droht nach der jüngsten Stabilisierung die nächste Enttäuschung?

Strategischer Umbau läuft

Das Management steuert aktiv gegen die fundamentale Krise. Im Fokus stehen ein striktes Kostensenkungsprogramm und die Konsolidierung von Standorten, um die Margen wieder auf ein attraktives Niveau zu heben. Besonders der Verkauf der Anlage in Toulouse verschaffte dem Unternehmen spürbare Luft auf der Liquiditätsseite – ein Schritt, der die bilanzielle Situation entspannt.

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Auch operativ gibt es Lichtblicke: Neue und verlängerte Kooperationen mit der Pharmaindustrie belegen die technologische Relevanz der Forschungsplattform. Dennoch bleibt die Skepsis am Markt greifbar. Analysten zeigten sich zuletzt uneins über die kurzfristigen Perspektiven, was die nervöse Stimmung im Aktionärskreis widerspiegelt.

Chartbild bleibt angeschlagen

Trotz der operativen Fortschritte spiegelt der Aktienkurs die Unsicherheit noch deutlich wider. Aktuell notiert das Papier bei 5,86 Euro und kämpft damit weiterhin um eine stabile Bodenbildung. Zwar verzeichnete der Titel am heutigen Freitag ein leichtes Plus von 0,58 Prozent, doch der Weg nach oben ist technisch versperrt.

Der Kurs liegt derzeit noch unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 6,06 Euro, was den übergeordneten Abwärtstrend bestätigt. Mit einem Minus von rund 30 Prozent auf Zwölf-Monats-Sicht sitzen die Verluste bei vielen Investoren tief. Um charttechnisch ein echtes Kaufsignal zu generieren, müssten die Bullen die Widerstände dynamisch überwinden.

Die Stunde der Wahrheit schlägt im April mit der Veröffentlichung des Jahresfinanzberichts. Marktteilnehmer werden den Fokus primär auf die Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2026 legen. Nur wenn Evotec hier überzeugt und einen glaubhaften Pfad zu profitablem Wachstum aufzeigt, dürfte der Weg für eine größere Erholung frei sein.

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