Eutelsat setzt auf Erfahrung aus der maritimen Industrie: Der Satellitenbetreiber holt Eva Birgitte Bisgaard als neue Präsidentin der Connectivity-Sparte an Bord. Die frühere Maersk-Managerin soll das Konnektivitätsgeschäft im Wettbewerb mit Starlink ausbauen – während die Aktie von der jüngsten Kapitalerhöhung und Ratingverbesserungen profitiert.

Führungswechsel in Schlüsselposition

Bisgaard bringt eine ungewöhnliche Kombination mit: Als ehemalige Chief Commercial Officer von Maersk Tankers leitete sie das globale Kundengeschäft und trieb digitale Innovationen voran. Dazu kommen fast zwei Jahrzehnte Erfahrung beim dänischen Telekommunikationsanbieter TDC. Sie ersetzt Cyril Dujardin, der in eine andere Führungsrolle wechselt, und wird Mitglied des Executive Committee.

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Die Personalie zeigt: Eutelsat nimmt den Ausbau des europäisch verankerten Konnektivitätsgeschäfts ernst. Nach der Fusion mit OneWeb 2023 betreibt das Unternehmen 34 geostationäre Satelliten sowie eine LEO-Konstellation mit über 600 Satelliten – eine Kombination, die im europäischen Markt einzigartig ist.

Bilanz stabilisiert sich

Die finanzielle Basis stimmt: Im Dezember schloss Eutelsat eine Bezugsrechtsemission über 670 Millionen Euro erfolgreich ab, Teil einer größeren Kapitalmaßnahme von 1,5 Milliarden Euro. Die Ratingagenturen reagierten prompt – Moody's hob das Rating auf Ba3 an, Fitch folgte mit einem Upgrade auf BB. Die Bilanzprobleme gelten damit als weitgehend gelöst.

Der Liquiditätsvertrag mit BNP Paribas zeigt stabile Handelsaktivität: Im zweiten Halbjahr 2025 wurden 1,29 Millionen Aktien gekauft und 1,25 Millionen verkauft – ein Nettozuwachs von rund 34.500 Aktien. Per Ende Dezember befanden sich 407.063 Aktien und 1,14 Millionen Euro auf dem Liquiditätskonto.

Regierungsaufträge als Wachstumstreiber

Das Unternehmen profitiert von steigender Nachfrage im Regierungssektor. Neben Verträgen in der Ukraine unterzeichnete Eutelsat im Juli 2025 ein strategisches Abkommen mit der britischen Regierung für LEO-Netzwerkzugang. Die Kombination aus GEO- und LEO-Kapazitäten verschafft dem Konzern als europäische Alternative zu SpaceX's Starlink eine günstige Ausgangsposition.

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