Eutelsat Aktie: Stolze Erfolge!
Der europäische Satellitenbetreiber bläst zum Angriff auf die Konkurrenz rund um Starlink. Mit zwei strategischen Großaufträgen innerhalb weniger Tage untermauert Eutelsat seine Ambitionen im Weltraumgeschäft und setzt dabei konsequent auf europäische Technologie. Die massiven Investitionen von über zwei Milliarden Euro sollen die Infrastruktur für die nächste Generation der OneWeb-Konstellation sichern.
Neuer Satelliten-Deal mit Airbus
Am 12. Januar 2026 erteilte Eutelsat einen Großauftrag an Airbus Defence and Space über 340 weitere OneWeb-Satelliten. Zusammen mit einer Bestellung aus dem Dezember 2024 umfasst das Paket nun 440 Einheiten, was einem Investitionsvolumen von rund 2,2 Milliarden Euro entspricht.
Die Produktion findet auf einer neuen Fertigungslinie im französischen Toulouse statt, wobei die Auslieferung Ende 2026 beginnen soll. Technologisch setzen die neuen Modelle auf fortschrittliche digitale Channelizer und bieten Kapazitäten für militärische Nutzlasten, was besonders für die französischen Streitkräfte relevant ist. Diese Flotte soll die erste Generation der OneWeb-Satelliten ersetzen, deren Lebensdauer 2027/2028 endet.
Europäische Souveränität im Fokus
Die Strategie einer rein europäischen Lieferkette setzte sich am 16. Januar 2026 fort. Eutelsat unterzeichnete eine Vereinbarung mit MaiaSpace, einer Tochter der ArianeGroup. Das Start-up soll mit seiner teilweise wiederverwendbaren Trägerrakete "Maia" etwa 50 Prozent der geplanten Starts zwischen 2027 und 2029 übernehmen.
Obwohl Airbus diesen Schritt als Stärkung der europäischen Souveränität bezeichnet, bleiben logistische Herausforderungen bestehen. Da Arianespace für die kommenden Jahre weitgehend ausgebucht ist, könnte Eutelsat für die verbleibenden Starts weiterhin auf US-Anbieter wie SpaceX oder Blue Origin angewiesen sein.
Kapitalerhöhung ermöglicht Expansion
Die finanzielle Basis für diese Offensive legte Eutelsat im Dezember 2025 mit einer erfolgreichen Kapitalerhöhung von 1,5 Milliarden Euro. In diesem Zuge baute die französische Regierung ihren Anteil auf 29,65 Prozent aus und avancierte zum größten Einzelaktionär. Weitere Ankerinvestoren sind die britische Regierung, der indische Mischkonzern Bharti sowie die Reederei CMA CGM.
Parallel dazu treibt das Unternehmen im Rahmen des SpaceRISE-Konsortiums das europäische IRIS²-Projekt voran. Die Umsatzziele sind dabei klar definiert: Das LEO-Segment (Low Earth Orbit) soll im Zeitraum 2026-2027 um rund 50 Prozent wachsen. Bis zum Geschäftsjahr 2028-2029 strebt der Konzern einen Gesamtumsatz zwischen 1,5 und 1,7 Milliarden Euro an.
Investoren richten ihren Blick nun auf den 13. Februar 2026. An diesem Datum veröffentlicht Eutelsat die Halbjahreszahlen für 2025-26. Nachdem im ersten Quartal der LEO-Umsatz bereits um 70 Prozent zulegen konnte, wird dieser Termin zeigen, ob sich die Wachstumsdynamik trotz der aktuell laufenden Quiet Period bestätigt hat.
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