European Lithium hat durch einen strategischen Anteilsverkauf seine Finanzpolster massiv aufgestockt, ohne dabei die eigenen Aktionäre zu verwässern. Mit frischen Millionen in der Hinterhand und einem sich erholenden Lithiummarkt im Rücken steht das Unternehmen nun auf einem soliden finanziellen Fundament. Doch wie will das Management die neu gewonnene Liquidität nutzen?

Finanzielle Schlagkraft erhöht

Das Unternehmen gab am Dienstag bekannt, sich von fünf Millionen Aktien der an der NASDAQ gelisteten Critical Metals Corp (CRML) getrennt zu haben. Dieser Schritt spült netto rund 124 Millionen Australische Dollar (AUD) in die Kassen. Durch die Transaktion wachsen die gesamten Barreserven von European Lithium auf beachtliche 322 Millionen AUD an.

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Für Anleger ist besonders relevant, wie diese Mittelbeschaffung zustande kam: Statt über eine oft kursbelastende Kapitalerhöhung oder die Aufnahme neuer Schulden, wurde Kapital durch die Monetarisierung eines Assets freigesetzt. Dies verschafft dem Unternehmen erhebliche Flexibilität, um die Entwicklung seiner Projekte zu beschleunigen.

Der verborgene Wert

Trotz des Verkaufs bleibt European Lithium weiterhin stark bei Critical Metals engagiert. Das Unternehmen hält noch immer über 48 Millionen Aktien. Basierend auf dem Schlusskurs der CRML-Aktie vom 20. Januar 2026 (17,17 US-Dollar) beläuft sich der Wert dieses verbleibenden Pakets auf rund 1,23 Milliarden AUD.

Executive Chairman Tony Sage wertet die Transaktion als Beweis für den Erfolg des Investments in das Tanbreez-Projekt, welches über Critical Metals gehalten wird. Er äußerte die Hoffnung, dass der Aktienkurs von European Lithium nun beginnen werde, diesen erheblichen Substanzwert widerzuspiegeln. Begünstigt wird die Situation durch das Marktumfeld: Der Lithiumsektor zeigt Anfang 2026 Anzeichen einer Erholung, wobei die Preise für Spodumen-Konzentrat seit Jahresbeginn bereits um über 25 Prozent gestiegen sind.

Ausblick

Das Management plant, die Erlöse primär zur Stärkung der Bilanz und zur Weiterentwicklung der Kernprojekte einzusetzen. Gleichzeitig hält sich European Lithium die Option offen, neue strategische Chancen zu nutzen oder Kapital an die Aktionäre zurückzuführen. Konkrete Zahlen zur operativen Entwicklung erhalten Investoren voraussichtlich mit dem Bericht zum zweiten Quartal, dessen Veröffentlichung für den 12. März 2026 angesetzt ist.

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