Gold: Positive Luft!
Der Goldmarkt bewegt sich heute im Spannungsfeld zweier gegensätzlicher Kräfte: Die Veröffentlichung des US-Verbraucherpreisindex für Februar und der anhaltende Militärkonflikt im Nahen Osten sorgen für erhöhte Volatilität. Gold hält sich dabei stabil bei rund 5.200 USD – ein Niveau, das eher institutionelles Absicherungsverhalten widerspiegelt als Panikdynamik.
CPI-Daten als kurzfristiger Kursauslöser
Der heute veröffentlichte CPI-Bericht für Februar trägt in diesem Zyklus ungewöhnlich viel Gewicht. Der PCE-Inflationsbericht wurde auf den 9. April verschoben, sodass der Fed bei ihrer Sitzung nächste Woche weniger Datenmaterial als üblich zur Verfügung steht. Sollte die Inflation erneut bei 2,4 % verharren, wäre es der dritte Monat in Folge – ein Signal, dass der letzte Schritt zum Fed-Ziel von 2 % ins Stocken geraten ist.
Gleichzeitig beobachten die Märkte, ob die jüngsten Öl- und Rohstoffbewegungen infolge des Iran-Konflikts bereits in die Verbraucherpreise durchschlagen. Steigende Ölpreise treiben Inflationserwartungen, stärken den Dollar und begrenzen damit das Aufwärtspotenzial von Gold – auch in einem Umfeld echter geopolitischer Unsicherheit.
Starker Bullentrend, aber ETF-Abflüsse
Seit dem Tief bei 4.399 USD Anfang Februar erholte sich Gold bis an den Widerstand bei 5.420 USD, bevor Anfang März eine Korrektur einsetzte. Kurzfristig brach der Kurs unter die Unterstützung bei 5.098 USD ein und testete den Support bei 4.930 USD. Analysten werten solche Rücksetzer als typisch für starke Rallyes, nicht als Trendwende.
Auffällig ist jedoch: Trotz des intakten Aufwärtstrends zogen Investoren in der vergangenen Woche fast 30 Tonnen aus Gold-ETFs ab – der größte wöchentliche Abfluss seit mehr als zwei Jahren. Allein beim SPDR Gold Shares (GLD) sanken die Bestände um 16,58 Tonnen auf 1.081,04 Tonnen.
Strukturell bleiben die Nachfragetreiber stark. J.P. Morgan prognostiziert Gold bis Jahresende bei 6.300 USD und verweist auf anhaltende Zentralbankkäufe sowie Rekord-ETF-Zuflüsse von 18,7 Milliarden USD allein im Januar. Trumps Nominierung von Kevin Warsh als nächsten Fed-Vorsitzenden verstärkt zudem die Erwartung einer mittelfristig lockereren Geldpolitik – ein weiterer struktureller Rückenwind für Gold.
Der heutige CPI-Ausdruck könnte kurzfristig scharfe Ausschläge in beide Richtungen auslösen. Der übergeordnete Bullentrend – getragen von geopolitischem Risiko, Zentralbanknachfrage und Lockerungserwartungen – dürfte dadurch jedoch kaum gebrochen werden. Gold erzielte im Februar bereits den siebten aufeinanderfolgenden monatlichen Gewinn, die längste Serie seit 1973.
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