Europcar: Kosten bremsen Elektro-Trend
Der Kostendruck bleibt das größte Hindernis für den Umstieg auf Elektromobilität in Unternehmen. Laut dem gestern veröffentlichten „EV Barometer 2025“ der Europcar Mobility Group sehen zwar immer mehr Firmenvertreter sinkende Barrieren, doch die finanzielle Belastung verzögert den großflächigen Flottenwechsel weiterhin.
- 38 % der Geschäftsfahrer nennen Kosten als Haupthindernis.
- Der Anteil derer, die gar keine Barrieren mehr sehen, stieg auf 21 %.
- Sorgen um die Ladeinfrastruktur sanken auf rund 29 %.
Akzeptanz steigt trotz finanzieller Hürden
Zwar ist der Anteil der Fahrer, welche die Kosten kritisch sehen, im Vergleich zum Vorjahr nur minimal gesunken, doch die allgemeine Stimmung verschiebt sich ins Positive. Fast jeder vierte Befragte sieht mittlerweile keine grundsätzlichen Hindernisse mehr für den Einsatz von E-Fahrzeugen im Betrieb – im Vorjahr war dies nur bei gut 11 % der Fall.
Auch technische und organisatorische Probleme verlieren an Gewicht. Der Mangel an Wissen über die Technologie sowie die begrenzte Auswahl an Fahrzeugmodellen werden seltener als Ausschlusskriterien angeführt. Dennoch bleibt ein Restwiderstand innerhalb der Belegschaften oder des Managements bei etwa 13 % der Unternehmen bestehen. Werden sinkende Hürden allein ausreichen, um die Transformation in den Fuhrparks zu beschleunigen?
Sicherheitsaspekt und Flottenerweiterung
Neben der Wirtschaftlichkeit rückt die Sicherheit der Ladeinfrastruktur verstärkt in den Fokus. Eine aktuelle Untersuchung von Anfang dieser Woche zeigt deutliche Defizite bei der Standortwahl: 70 % der weiblichen E-Fahrerinnen berücksichtigen die persönliche Sicherheit bei der Wahl des Ladeortes. Mehr als die Hälfte der Frauen gibt an, bestimmte Ladepunkte aufgrund mangelnder Sicherheit oder Beleuchtung gänzlich zu meiden.
Europcar reagiert auf den Bedarf an nachhaltigen Logistiklösungen und bietet seit gestern mit dem Renault Master E-Tech erstmals auch Elektrotransporter zur Miete an. Diese Expansion soll Unternehmen dabei unterstützen, ihre Emissionsziele trotz der bestehenden Kostenbedenken zu erreichen. Die künftige Strategie der Gruppe wird sich maßgeblich daran messen lassen, wie effektiv sie die Sicherheitsbedenken der Nutzer adressiert und gleichzeitig preislich wettbewerbsfähige Lösungen für den gewerblichen Sektor bereitstellt.
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