Ethereum konsolidiert aktuell knapp über der Marke von 3.100 US-Dollar. Während die Kursbewegung überschaubar bleibt, deuten die Netzwerkdaten auf bemerkenswerte Entwicklungen hin: Rekord-Transaktionsvolumen, massive Staking-Zuflüsse und institutionelles Interesse.

Netzwerk-Aktivität auf Allzeithoch

Nach dem Fusaka-Upgrade im Dezember 2025 zeigt sich die verbesserte Skalierbarkeit in den Zahlen. Das Ethereum-Netzwerk verarbeitet seit Jahresbeginn durchgängig über 2 Millionen Transaktionen täglich – ein neuer Rekord. Die gestiegene Kapazität ermöglicht höhere Durchsatzraten bei moderaten Gebühren, was offenbar echte Nutzung anzieht.

Parallel dazu formiert sich ein bemerkenswerter "Supply Shock" beim Staking: Über 1,32 Millionen ETH warten aktuell in der Warteschlange, während die Exit-Queue nahezu leer ist. Institutionelle Akteure wie Bitmine von Tom Lee haben kürzlich ETH im Wert von über 60 Millionen Dollar gestaked. Diese Bewegungen deuten auf eine langfristige Allokationsstrategie hin.

Zusätzlich hat SharpLink Gaming diese Woche 170 Millionen Dollar in ETH auf das Layer-2-Netzwerk Linea verschoben – ein weiteres Signal für institutionelles Vertrauen in das DeFi-Ökosystem.

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Roadmap und institutionelle Schritte

Das Fusaka-Upgrade hat die technische Basis für die aktuelle Netzwerkleistung geschaffen. Niedrigere Layer-2-Kosten und optimierte Blockzeiten stabilisieren das System. Der nächste Meilenstein, das Glamsterdam-Upgrade für Q1 2026, soll weitere Sicherheitsverbesserungen bringen und 128-Bit-Standards implementieren.

Bei den Spot-Ethereum-ETFs zeichnet sich eine Stabilisierung ab. Nach volatilen Flows zu Jahresbeginn – darunter ein Tag mit kombinierten Zuflüssen von über 645 Millionen Dollar in BTC- und ETH-Produkte – sehen JPMorgan-Analysten nun ein Abflachen der Abflüsse. Morgan Stanleys jüngste Einreichung für einen eigenen Spot Ethereum Trust unterstreicht das wachsende Wall-Street-Interesse.

Technische Lage und Ausblick

Ethereum bewegt sich aktuell zwischen 3.110 und 3.140 Dollar. Die Bullen verteidigen die 3.100er-Zone, während ein Ausbruch über 3.180 Dollar den Weg Richtung 3.300 Dollar öffnen könnte. Sollte die Unterstützung brechen, wäre ein Rücksetzer in Richtung 3.050 Dollar denkbar.

Mit dem US-Arbeitsmarktbericht am heutigen Freitag und der anstehenden Fed-Entscheidung später im Januar bleibt das makroökonomische Umfeld entscheidend. Die Diskrepanz zwischen stagnierenden Kursen und Rekord-Netzwerkaktivität könnte sich mittelfristig auflösen – die Richtung hängt vom breiteren Marktumfeld ab.

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