Ethereum steht vor einer Woche der Wahrheit. Während der Kurs um die psychologisch wichtige Marke von 3.000 US-Dollar kämpft, blicken Anleger gebannt auf das bevorstehende "Fusaka"-Upgrade und mögliche Signale der US-Notenbank. Gelingt der technische Sprung nach vorn oder wird das lang erwartete Event zur klassischen "Sell-the-News"-Falle?

Ruhe vor dem Sturm?

Der Markt wirkt auf den ersten Blick abwartend, doch der Schein trügt. Die Kryptowährung notiert aktuell bei rund 3.015 US-Dollar und verteidigt damit erfolgreich eine kritische Unterstützungszone. Hinter den Kulissen hat jedoch eine massive Bereinigung stattgefunden: Ein sogenannter "Leverage Flush" drückte das Open Interest an den Terminmärkten von 21 Milliarden auf etwa 17 Milliarden Dollar.

Diese Reduzierung spekulativer Übertreibungen schafft ein gesünderes Fundament. Sie verringert das Risiko kaskadenartiger Liquidationen, sollte die Volatilität im Dezember zurückkehren. Ein RSI von 42 deutet zudem darauf hin, dass der Markt weit davon entfernt ist, überhitzt zu sein.

Fusaka-Upgrade: Risiko und Chance

Das zentrale Thema der Woche ist das für den 3. Dezember bestätigte "Fusaka"-Update. Es verspricht durch technische Neuerungen wie "PeerDAS" eine drastische Senkung der Datenkosten für Layer-2-Netzwerke um weitere 40 bis 60 Prozent. Damit zementiert Ethereum seine Rolle als Abwicklungsebene für das dezentrale Web.

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Doch Vorsicht ist geboten: Historisch betrachtet reagierten Märkte auf solche technischen Meilensteine oft zunächst mit Verkäufen, bevor sich der fundamentale Nutzen mittelfristig im Kurs niederschlug. Die aktuelle Seitwärtsbewegung deutet darauf hin, dass Anleger dieses Ausführungsrisiko bereits einpreisen.

Institutionelle Anleger kaufen nach

Trotz der charttechnischen Hängepartie senden institutionelle Investoren bullishe Signale. Nach einem schwachen Monatsstart drehte sich der Wind in der letzten Novemberwoche massiv: Ethereum-ETFs verzeichneten Zuflüsse von fast 2,12 Milliarden Dollar.

Parallel dazu spekulieren Marktteilnehmer auf ein Ende der quantitativen Straffung durch die US-Notenbank zum 1. Dezember. Eine Änderung der Liquiditätsbedingungen könnte den entscheidenden Rückenwind liefern. Auch die Fundamentaldaten stützen das Bild: Über 58 Prozent aller Transaktionen finden mittlerweile auf Layer-2-Lösungen statt, während die Staking-Beteiligung auf Rekordniveau verharrt.

Ethereum steht damit am Scheideweg. Die erfolgreiche Verteidigung der 3.000-Dollar-Marke bietet eine stabile Basis, doch die kurzfristige Richtung wird nun vom Erfolg des Fusaka-Upgrades und der Reaktion auf die US-Geldpolitik bestimmt.

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