Ethereum handelt am Wochenende zwar über der Marke von 3.000 US-Dollar, doch hinter der scheinbar stabilen Fassade brodelt es. Während Mitbegründer Vitalik Buterin mit einer neuen technischen Roadmap langfristige Weichen stellt, vollziehen große Halter Kapitalumschichtungen – und Institutionen ziehen Geld ab.

Großinvestor wechselt zu Bitcoin

Ein auffälliger Vorgang zeigt die aktuellen Spannungen: Ein langjähriger Ethereum-Investor hat heute rund 44,3 Millionen US-Dollar – über 14.000 ETH – in Bitcoin (WBTC) getauscht. Die Position hatte er vier Jahre lang gehalten, mit einem Einstandskurs von etwa 2.916 US-Dollar. Der Tausch deutet darauf hin, dass selbst geduldige Großanleger angesichts der jüngsten Entwicklungen Gewinne sichern und sich teilweise zum Marktführer Bitcoin orientieren.

Gleichzeitig zeigt sich auf Netzwerkebene ein anderes Bild: Im vierten Quartal 2025 wurden 8,7 Millionen Smart Contracts deployed – ein Rekord. Die durchschnittlichen Transaktionsgebühren sind auf 0,17 US-Dollar gefallen, was die erfolgreiche Skalierung durch Layer-2-Lösungen unterstreicht.

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Roadmap 2026: Dezentralität vor Geschwindigkeit

Buterin hat diese Woche eine überarbeitete technische Roadmap für 2026 vorgestellt. Der Fokus liegt auf Robustheit und Dezentralisierung:

  • PeerDAS soll die Datenverfügbarkeit für Layer-2-Rollups weiter verbessern
  • zkEVM-Verbesserungen zielen auf mehr Privatsphäre und höheren Durchsatz
  • Node-Optimierung senkt die Hardwareanforderungen für Knotenbetreiber

Die Entwickler-Community begrüßt den Kurs. Ob sich die technische Vision aber kurzfristig in Kaufdruck niederschlägt, bleibt offen.

Institutionen ziehen sich zurück

Während das Netzwerk wächst, zeigen sich Institutionen vorsichtig. US-Spot-Ethereum-ETFs verzeichneten diese Woche Abflüsse von rund 72 Millionen US-Dollar. Diese Zurückhaltung steht im Gegensatz zu Akkumulationsmustern bei Privatanlegern und schafft eine Pattsituation.

Die Widerstandszone bei 3.200 US-Dollar konnte bislang nicht nachhaltig überwunden werden. Der RSI auf Tagesbasis nähert sich überkauften Niveaus – ein Zeichen dafür, dass kurzfristig eine Konsolidierung anstehen könnte. Die Frage ist nun, ob die positive Stimmung rund um die neue Roadmap ausreicht, um gegen den institutionellen Gegenwind anzukommen.

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