Ethereum: BlackRock plant Staking-ETF
Während der Ethereum-Kurs seit Jahresbeginn deutlich Federn lassen musste, arbeiten Entwickler und Finanzgiganten im Hintergrund an der Zukunft der Blockchain. Der Vermögensverwalter BlackRock drängt auf ein neues Finanzprodukt, das Anlegern erstmals direkten Zugang zu Staking-Renditen ermöglichen könnte. Gleichzeitig steht das Netzwerk vor einem technisch komplexen Umbau, der die Zensurresistenz der Blockchain garantieren soll.
Vorstoß in Richtung Rendite
Die institutionelle Infrastruktur um die zweitgrößte Kryptowährung entwickelt sich weiter. BlackRock hat bei der US-Börsenaufsicht SEC einen geänderten Antrag für den „iShares Staked Ethereum Trust“ eingereicht, der unter dem Ticker ETHB gehandelt werden soll. Im Gegensatz zum bestehenden Spot-Produkt plant der Finanzriese hierbei, zwischen 70 und 95 Prozent der Bestände aktiv zu staken.
Sollte die Behörde grünes Licht geben, würde dies eine direkte Brücke zwischen der traditionellen Finanzwelt und der technischen Nutzung des Netzwerks schlagen. Anleger könnten so nicht nur an der Kursentwicklung partizipieren, sondern auch anteilig von den Belohnungen profitieren, die für die Sicherung des Netzwerks ausgeschüttet werden.
Technischer Umbau für 2026
Parallel zur finanziellen Adoption treiben die Kernentwickler die technische Roadmap voran. Im Fokus steht das „Hegota“-Upgrade, dessen Einführung für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant ist. Kernstück ist der sogenannte FOCIL-Vorschlag (Fork-Choice Enforced Inclusion Lists).
Ziel dieser Maßnahme ist es, die Zensurresistenz des Netzwerks mathematisch abzusichern, indem bestimmte Transaktionen zwingend in Blöcke aufgenommen werden müssen. Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin unterstützt diesen Schritt ausdrücklich und plädiert für eine Rückkehr zu den „Cypherpunk-Prinzipien“ der Anfangszeit. Kritiker warnen jedoch vor steigender Komplexität und neuen operativen Risiken für die Validatoren.
Analysten warnen vor Preisdruck
Trotz dieser fundamentalen Fortschritte bleibt die Marktlage angespannt. Mit einem aktuellen Kurs von rund 1.947 US-Dollar notiert Ethereum weit entfernt vom 52-Wochen-Hoch. Ein Belastungsfaktor ist die veränderte Angebotsstruktur: Seit der Umstellung auf Proof-of-Stake ist die Menge der zirkulierenden Coins um über 950.000 ETH gewachsen, was einer Inflationsrate von etwa 0,23 Prozent entspricht.
Max Shannon, Senior Research Associate bei Bitwise, sieht das Asset derzeit in einer schwierigen Phase. Aufgrund der hohen Korrelation zu makroökonomischen Trends könnten sich die Abwärtsrisiken laut Shannon bis unter die Marke von 1.500 US-Dollar ausweiten, solange kein klarer Katalysator für eine Stimmungswende sorgt. Anleger blicken nun gespannt darauf, ob die institutionellen Pläne von BlackRock diesen Impuls liefern können.
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