Es ist noch gar nicht lange her, dass die Erste Group selbst für Ernüchterung unter den Anteilseignern sorgte. Stein des Anstoßes war die Übernahme der Santander Bank Polska, bzw. die Finanzierung dieses Vorhabens. Denn grundsätzlich stehen die Märkte den Plänen zur Expansion in Polen positiv gegenüber. Dort soll das fragliche Unternehmen in Zukunft als "Erste Bank Polska" in Erscheinung treten und einen rasant wachsenden Markt bedienen.

Die Erste Group will dies aus eigenen Mitteln finanzieren, was tiefe Spuren bei der Dividende hinterlässt. Jene soll nach Vorstellungen des Vorstands auf 0,75 Euro je Aktie sinken. Auf weniger hatten die Märkte sich zwar eingestellt. Doch der Vorschlag lag dann doch noch etwas unterhalb der Erwartungen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Erste Bank?

Der nächste Schlag für die Erste Group-Aktie

Noch bevor die Märkte dies auch nur ansatzweise verdauen konnten, erlebte die Erste Group dann auch schon den nächsten Rückschlag. Der Kriegsausbruch im Nahen Osten sorgte für einen veritablen Schock an den Märkten. Höhere Ölpreise sorgen für die Befürchtung, dass Inflation und Zinsen wieder anziehen und damit das Neukundengeschäft erfolgreich torpedieren könnten. Eben solche Überlegungen setzen den Bankensektor allgemein heftig unter Druck.

Im Falle der Erste Group muss wohl auch die Frage erlaubt sein, ob unter den gegenwärtigen Entwicklungen die bisherigen Wachstumsaussichten noch Bestand haben. Schließlich wirken die steigenden Energiekosten sich weltweit und damit auch auf ganz Europa aus. Daher ist es zumindest nicht unvorstellbar, dass die für Polen geplanten Erfolge vielleicht nicht ganz den vorherigen Erwartungen entsprechen werden.

Ein ungutes Bauchgefühl

Natürlich handelt es sich bei alledem bisher lediglich um eher vage Spekulationen. Doch solange sich kein Ende beim Krieg im Nahen Osten abzeichnet, werden die Ängste greifbarer und sie reichen schon heute vollkommen aus, um die Kurse in die Tiefe zu bewegen. Der Bankensektor gerät dabei besonders unter Druck und die Erste Group verliert an Halt. 91,20 Euro standen zu Handelsschluss am Freitag noch auf dem Ticker. Der Verlust auf Monatssicht beläuft sich hier auf knapp elf Prozent.

Erste Bank-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Erste Bank-Analyse vom 29. März liefert die Antwort:

Die neusten Erste Bank-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Erste Bank-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Erste Bank: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...