Heute war ein geschäftiger Tag für Ericsson. Gleich zwei Meldungen landeten auf dem Tisch der Anleger – und beide haben Substanz.

Auf der Hauptversammlung in Kista bestätigten die Aktionäre eine Dividende von 3,00 schwedischen Kronen je Aktie für das Geschäftsjahr 2025. Die Ausschüttung erfolgt in zwei Tranchen: Die erste Hälfte fließt Anfang April, die zweite folgt Ende September. Für einkommensorientierte Investoren ist das ein solides Signal der Kontinuität.

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Millionenauftrag auf der Insel

Gleichzeitig verkündete das Unternehmen eine bedeutende Partnerschaftserweiterung mit dem britischen Mobilfunkanbieter Virgin Media O2. Ericsson sichert sich damit die Mehrheit am Funk-Zugangsnetz des Providers – über einen Zeitraum von fünf Jahren und mit einem Volumen von mehreren hundert Millionen Euro. Ein Auftrag, der sich sehen lassen kann.

Im Kern geht es um den Ausbau des 5G-Netzes in Großbritannien. Virgin Media O2 hatte 2025 zusätzliches 5G-Mittelband-Spektrum erworben und will nun mit Ericssons Technologie – darunter energieeffiziente Multiband-Antennen und KI-gestützte Netzwerkoptimierung – die Leistungsfähigkeit ihres Netzes spürbar steigern. Das 5G-Standalone-Netz des Anbieters erreicht bereits 87 Prozent der britischen Bevölkerung.

Vergütung, Board, Aktienrückkauf

Auf der Hauptversammlung wurden zudem alle bisherigen Vorstandsmitglieder wiedergewählt, Jan Carlson bleibt Aufsichtsratsvorsitzender. Das neue langfristige Vergütungsprogramm LTV 2026 umfasst bis zu 7,4 Millionen B-Aktien für rund 180 Führungskräfte – nach einer dreijährigen Wartezeit und bei Erfüllung bestimmter Leistungsziele. Zusätzlich erhielt der Vorstand grünes Licht für Aktienrückkäufe von bis zu zehn Prozent des gesamten Aktienbestands.

Der britische Großauftrag unterstreicht, dass Ericsson im hart umkämpften Markt für Mobilfunkinfrastruktur weiter Boden gutmacht. Für Anleger, die auf die operative Entwicklung schauen, ist der Virgin-Media-O2-Vertrag das eigentlich interessante Signal des Tages.

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