EOS Aktie: Klarer Aufwärtstrend
Die Aktie von Electro Optic Systems (EOS) sprang am Dienstag kräftig nach oben. Der australische Rüstungs- und Technologiekonzern wehrte sich mit einer detaillierten Stellungnahme gegen Vorwürfe der Leerverkäufer-Firma Grizzly Research – und überzeugte damit die Anleger.
Nach Aufhebung der Handelsaussetzung schoss der Kurs um 14,1 Prozent in die Höhe. Zuvor war die Aktie nach Veröffentlichung des kritischen Berichts zwischenzeitlich auf 5,05 AUD abgestürzt. Am Ende stand ein Plus von 11,8 Prozent.
Frontalangriff auf Short-Seller
EOS ging in die Offensive. In einer ausführlichen Mitteilung an die australische Börse ASX bezeichnete das Unternehmen den Grizzly-Report als „irreführend, manipulativ und abwertend". Besonders pikant: Grizzly Research hält eine Short-Position in EOS-Aktien und profitiert somit von fallenden Kursen. Kontakt zum Unternehmen hatte die Firma vor Veröffentlichung ihres Berichts nicht aufgenommen.
Im Zentrum der Vorwürfe stand ein bedingter Auftrag über 80 Millionen US-Dollar mit einem südkoreanischen Kunden, von Grizzly als Goldrone identifiziert. Die Short-Seller stellten die Machbarkeit des Deals in Frage.
Die Antwort von EOS: Der Vertrag sei stets als bedingt kommuniziert worden und tauche nicht im bestätigten Auftragsbestand auf. Für die endgültige Bestätigung benötige das Unternehmen eine Anzahlung von rund 18 Millionen US-Dollar sowie ein Akkreditiv vom Kunden.
Auftragsbücher prall gefüllt
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Um die Zweifel am Markt auszuräumen, legte EOS konkrete Zahlen vor. Das unbedingte Auftragsvolumen kletterte bis Ende Dezember 2025 auf 459 Millionen Dollar – eine Verdreifachung gegenüber den 136 Millionen Dollar zum Jahresende 2024.
Die Bilanz gibt ebenfalls wenig Grund zur Sorge: Über 100 Millionen Dollar Liquidität standen zum Jahresende bereit, Bankschulden waren nicht vorhanden. Ein Bericht bezifferte die Barreserven auf exakt 106,9 Millionen Dollar.
Auch die jüngste Übernahme des Drohnenabwehr-Spezialisten MARSS verteidigte EOS. Grizzlys Umsatzanalyse sei fehlerhaft. Tatsächlich habe MARSS zwischen 2020 und 2025 rund 243 Millionen Euro umgesetzt.
Juristen eingeschaltet
Der Konflikt könnte sich verschärfen. EOS hat Rechtsberater in Australien und Deutschland eingeschaltet, um mögliche rechtliche Schritte gegen Grizzly Research zu prüfen. Das Unternehmen sieht Anhaltspunkte für Verstöße gegen Kapitalmarktrecht.
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