EOS Aktie: Geht's noch?
Der australische Verteidigungs- und Technologiekonzern Electro Optic Systems (EOS) kann seit Freitag nicht mehr an der Australian Securities Exchange (ASX) gehandelt werden. Der Grund: Eine kritische Analyse des Short-Sellers Grizzly Research. Während die Aktie pausiert, eröffnete das Unternehmen zeitgleich ein neues Fertigungszentrum für Laserwaffen in Singapur.
Die Handelsaussetzung gilt bis zur Veröffentlichung einer offiziellen Stellungnahme von EOS oder spätestens bis zur Wiedereröffnung des Marktes am Dienstag, 10. Februar. Vor der Pause hatte die Aktie bereits deutliche Schwankungen gezeigt. Der Grizzly-Report wirft Fragen zu Großaufträgen und einer kürzlich erfolgten Übernahme auf – Details, auf die Investoren nun gespannt warten.
Asien-Zentrum für Laser-Technologie
Ungeachtet der Börsenturbulenzen gab EOS die offizielle Eröffnung seiner neuen Produktions- und Integrationsstätte in Singapur bekannt. Die Anlage soll als regionales Zentrum für Herstellung, Integration und Tests von Hochenergie-Laserwaffensystemen dienen.
Das Unternehmen bezeichnet den Standort als strategischen Schritt zur Stärkung der Präsenz im asiatischen Raum und zur Verkürzung der Lieferketten für regionale Kunden. Konkret soll die Einrichtung die Auslieferung eines 100-kW-Laserwaffensystems an die Niederlande unterstützen. Zudem besteht eine bedingte Vereinbarung mit einem südkoreanischen Kunden über ähnliche Hochleistungssysteme.
Schwacher Tech-Sektor belastet
Der breitere australische Technologiesektor zeigte sich am letzten Handelstag vor der Aussetzung schwach. Der S&P/ASX All Technology Index (XTX) verlor am Freitag, 6. Februar, deutliche 4,35 Prozent. Am heutigen Montag zeichnete sich im Vormittagshandel allerdings eine Erholung ab.
Die Spannung konzentriert sich nun auf die angekündigte Stellungnahme von EOS. Wie überzeugend das Unternehmen auf die Vorwürfe reagiert, dürfte maßgeblich über die Kursentwicklung nach Wiederaufnahme des Handels entscheiden.
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