Energy Fuels steht vor einem Doppelereignis: Zum 15. April 2026 übernimmt Ross Bhappu das Ruder als CEO von Mark Chalmers, der nach seiner Amtszeit in eine zweijährige Beratungsrolle wechselt. Gleichzeitig liegen die Jahreszahlen für 2025 vor – und die erzählen eine Geschichte mit zwei Gesichtern.

Uran wächst, Gesamterlöse schrumpfen

Der Gesamtumsatz sank 2025 um 16 Prozent auf 65,9 Millionen Dollar. Der Nettoverlust weitete sich auf 0,38 Dollar je Aktie aus, nach 0,28 Dollar im Vorjahr. Auf den ersten Blick ein enttäuschendes Bild.

Doch das Kerngeschäft mit Uran entwickelte sich gegenläufig: Die Uranerlöse stiegen um 27 Prozent auf 48,2 Millionen Dollar. Insgesamt wurden 650.000 Pfund Uran verkauft – teils über den Spotmarkt zu durchschnittlich 76,90 Dollar je Pfund, teils über Langfristverträge zu 71,06 Dollar. Gleichzeitig sanken die Produktionskosten bis Jahresende auf 43 Dollar je Pfund, nachdem sie zuvor bei 53 Dollar lagen. Das verbessert die Marge spürbar.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Energy Fuels?

Ehrgeizige Ziele für 2026

Für das laufende Jahr hat das Management die Produktionsziele deutlich angehoben: Zwischen 2,0 und 2,5 Millionen Pfund Uran sollen gefördert werden – mehr als drei Mal so viel wie 2025 verkauft wurde. Den Löwenanteil soll die Pinyon-Plain-Mine beisteuern, von der allein über 2 Millionen Pfund erwartet werden.

Die Verarbeitungskapazitäten der White Mesa Mill untermauern diese Ambitionen. Im Dezember 2025 wurden dort 350.000 Pfund verarbeitet – ein neuer Monatsrekord. Das Uraninventar zum Jahresende überstieg 2,0 Millionen Pfund, darunter mehr als 800.000 Pfund fertiges Produkt. Das verschafft dem Unternehmen Spielraum bei der Vermarktung.

Finanziell ist Energy Fuels gut aufgestellt: Eine Wandelanleihe über 700 Millionen Dollar – mehr als siebenfach überzeichnet – spülte netto rund 621 Millionen Dollar in die Kasse und hob das Working Capital auf 927 Millionen Dollar. Trotz des Kursrückgangs von rund sechs Prozent in den vergangenen sieben Tagen notiert die Aktie noch immer weit über ihrem 200-Tage-Durchschnitt.

Mit dem Führungswechsel im April und den ambitionierten Förderzielen steht 2026 als entscheidendes Jahr im Zeichen des Beweises: ob die operativen Kapazitäten tatsächlich liefern, was die Planung verspricht.

Energy Fuels-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Energy Fuels-Analyse vom 11. März liefert die Antwort:

Die neusten Energy Fuels-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Energy Fuels-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Energy Fuels: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...