Energiekontor beendet 2025 mit einem Windpark-Verkauf nach Österreich und kauft weiter eigene Aktien zurück. Zwei Bewegungen, die unterschiedliche Signale an den Markt senden – operatives Wachstum trifft auf Kapitalallokation.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

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  • Windparks Haberloh und Heidkrug mit 93 MW an illwerke vkw verkauft
  • Schlüsselfertige Übergabe für Ende 2027 geplant
  • Aktienrückkauf läuft seit Juli 2025 – bereits 33.750 Aktien erworben
  • Sieben Projektverkäufe und 14 Financial Closes im Jahr 2025

Zweiter Deal mit österreichischem Partner

Der Bremer Projektentwickler veräußerte am 21. Januar zwei Windparkprojekte im niedersächsischen Landkreis Verden an die illwerke vkw AG aus Bregenz. Die Anlagen Haberloh und Heidkrug bringen zusammen rund 93 Megawatt Nennleistung. Die Geschäftsbeziehung zwischen beiden Unternehmen besteht seit 2021, als illwerke vkw bereits den Windpark Völkersen mit elf Megawatt übernahm. Dieser Park ging 2023 in Betrieb, die technische und kaufmännische Betriebsführung liegt seitdem bei Energiekontor.

Mit den beiden neuen Projekten wächst der Standort Völkersen auf etwa 104 Megawatt. Die Übergabe ist für Ende 2027 terminiert. Energiekontor zählte im Geschäftsjahr 2025 insgesamt sieben Projektverkäufe – die Verträge für die illwerke-vkw-Projekte wurden noch vor Jahresbeginn 2026 unterzeichnet.

Kontinuierlicher Aktienrückkauf

Parallel läuft das im Juli 2025 gestartete Rückkaufprogramm. In der Woche vom 19. bis 23. Januar erwarb das Unternehmen über XETRA 1.306 eigene Aktien zu einem Durchschnittskurs zwischen 35,66 und 37,76 Euro. Seit Programmstart summieren sich die Rückkäufe auf 33.750 Aktien. Die Durchführung erfolgt über ein beauftragtes Kreditinstitut.

Energiekontor betreibt derzeit rund 40 Wind- und Solarparks mit etwa 450 Megawatt Gesamtleistung im eigenen Portfolio. Weitere 200 Megawatt befinden sich im Bau. Die Projektpipeline belief sich Ende 2024 auf 11,2 Gigawatt ohne US-Projektrechte. Mit der Kombination aus Projektveräußerungen und Rückkäufen positioniert sich das Unternehmen zwischen operativem Ausbau und Kapitalrückführung an Aktionäre.

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