Kanadischer Edelmetallproduzent verzeichnet trotz reduzierter Silberförderung im vierten Quartal einen Kursgewinn von 120% und macht Fortschritte beim Terronera-Projekt


Die Silberproduktion von Endeavour Silver ging im vierten Quartal 2024 deutlich zurück. Das Unternehmen produzierte 824.529 Unzen Silber, was einem Rückgang von 41% im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Die Goldproduktion verzeichnete mit 9.075 Unzen einen Rückgang um 6%. Die Aktie schloss am Freitag bei 4,33 € und konnte in den vergangenen zwölf Monaten ein beeindruckendes Plus von 120% verbuchen.


Der Produktionsrückgang lässt sich hauptsächlich auf eine verringerte Betriebskapazität in der Guanaceví-Mine zurückführen, nachdem es im August zu einem Zapfenbruch gekommen war. Trotz dieser operativen Herausforderung erwirtschaftete Endeavour Silver im Q4 einen Umsatz von 42,2 Millionen Dollar, was zwar einem Rückgang von 16% gegenüber den 50,5 Millionen Dollar im vierten Quartal 2023 entspricht, aber dennoch zu einem Nettogewinn von 1,0 Million Dollar führte. Der bereinigte Nettogewinn verbesserte sich sogar auf 8,0 Millionen Dollar oder 0,03 Dollar pro Aktie, verglichen mit 1,7 Millionen Dollar oder 0,01 Dollar pro Aktie im Vorjahresquartal.


Jahresergebnisse und Ausblick

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Für das Gesamtjahr 2024 konnte Endeavour Silver den Umsatz um 6% auf 217,6 Millionen Dollar steigern. Allerdings verzeichnete das Unternehmen einen Nettoverlust von 31,5 Millionen Dollar, was einen deutlichen Rückgang gegenüber dem Nettogewinn von 6,1 Millionen Dollar im Jahr 2023 darstellt. Diese Verluste wurden wesentlich durch Finanzierungskosten, Derivateverluste und Währungseffekte beeinflusst.


Für das Jahr 2025 prognostiziert Endeavour Silver eine Silberproduktion zwischen 4,5 und 5,2 Millionen Unzen sowie eine Goldproduktion zwischen 30.500 und 34.000 Unzen. Dies entspricht einer Gesamtproduktion von 7,0 bis 7,9 Millionen Unzen Silberäquivalent. Das Unternehmen rechnet mit konsolidierten Cash-Kosten von 16,00 bis 17,00 Dollar pro Silberunze und Gesamtförderkosten (AISC) von 25,00 bis 26,00 Dollar pro Silberunze. Diese Prognosen berücksichtigen Faktoren wie die niedrigere Silberproduktion und eine konservative Goldpreisentwicklung.


Ein wesentlicher strategischer Schwerpunkt liegt auf dem Terronera-Projekt, das zum 31. Dezember 2024 zu 89,4% fertiggestellt war. Das Unternehmen erwartet den Beginn der Nassphase der Inbetriebnahme für Anfang des zweiten Quartals 2025. Parallel dazu laufen Explorations- und Evaluierungstätigkeiten am Pitarrilla-Projekt, wobei technische Studien zur Unterstützung einer wirtschaftlichen Bewertung bis zum ersten Quartal 2026 abgeschlossen werden sollen.


Die Aktie hat sich vom Tiefstand von 1,89 € Mitte März 2024 deutlich erholt und liegt mit dem aktuellen Kurs mehr als 17% über dem 200-Tage-Durchschnitt. Diese positive Kursentwicklung spiegelt trotz der operativen Herausforderungen das Vertrauen der Investoren in die strategische Ausrichtung des Unternehmens wider.


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