Endava treibt den Umbau hin zu einem KI-fokussierten Dienstleister massiv voran. Während die hohen Investitionen in neue Technologien die Profitabilität kurzfristig drücken, liegen die jüngsten Quartalszahlen beim bereinigten Gewinn leicht über den Markterwartungen. Wie schnell kann das Unternehmen den Umsatzrückgang durch die neue Ausrichtung stoppen?

Verlust trotz operativer Stärke

Im zweiten Quartal des Fiskaljahres 2026 erzielte Endava einen Umsatz von 184,1 Millionen Pfund. Dies entspricht einem Rückgang von 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, liegt jedoch über den Prognosen der Analysten. Auch das bereinigte verwässerte Ergebnis je Aktie (EPS) fiel mit 0,16 Pfund etwas besser aus als erwartet.

Die Bilanz nach IFRS-Rechnungslegung verdeutlicht jedoch die Kosten des Umbruchs: Unter dem Strich stand ein Vorsteuerverlust von 7,2 Millionen Pfund. Im Vorjahresquartal hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 2,5 Millionen Pfund ausgewiesen. Diese Entwicklung spiegelt die Strategie wider, massiv in "AI-native" Fähigkeiten zu investieren, um langfristiges Wachstum zu sichern.

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Fokus auf Automatisierung

Ein zentraler Baustein dieser Strategie ist die am 18. Februar erweiterte Partnerschaft mit Cognition. Endava integriert deren Plattformen Windsurf und Devin in das eigene Framework „Dava.Flow“. Ziel ist es, die Softwareentwicklung durch KI-Agenten zu automatisieren und konsistenter zu gestalten. Erste Daten zeigen laut Management bereits eine deutliche Zeitersparnis bei repetitiven Aufgaben und kürzere Entwicklungszyklen.

Trotz der technologischen Fortschritte bleibt das Marktumfeld für IT-Dienstleister herausfordernd. Die Nachfrage verschiebt sich zunehmend von klassischen Projekten hin zu komplexen Cloud-Migrationen und spezialisierter KI-Entwicklung.

Ausblick auf das Gesamtjahr

Für das laufende dritte Quartal rechnet das Management mit einem Umsatz zwischen 182,0 und 185,0 Millionen Pfund. Das bereinigte EPS soll in einer Spanne von 0,18 bis 0,21 Pfund liegen.

Für das gesamte Fiskaljahr 2026 korrigiert Endava die Erwartungen auf einen Jahresumsatz von 736,0 bis 750,0 Millionen Pfund. Dies entspricht einem währungsbereinigten Rückgang von 1,5 bis 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das bereinigte EPS für das Gesamtjahr wird zwischen 0,80 und 0,86 Pfund prognostiziert. Zudem verfügt das Unternehmen über ein verbleibendes Budget von 28,1 Millionen US-Dollar für Aktienrückkäufe.

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