Element Solutions hat die Übernahme von Micromax erfolgreich abgeschlossen und die Finanzierung des 500-Millionen-Dollar-Deals unter Dach und Fach gebracht. Während der Spezialchemie-Sektor mit einer schwankenden Nachfrage in der Industrie kämpft, setzt das Unternehmen gezielt auf Wachstumspotenziale im Halbleiterbereich. Doch wie belastbar ist die Bilanz nach diesem massiven Zukauf?

Wichtige Eckpunkte zur aktuellen Lage:
* Finanzierung gesichert: 450 Mio. USD über ein neues Darlehen sowie ein erhöhter Kreditrahmen von 500 Mio. USD.
* Wachstumsmarkt: Micromax erzielte 2025 ein organisches Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich.
* Termin: Die Veröffentlichung der Jahreszahlen für 2025 ist für den 17. Februar angesetzt.

Fokus auf Liquidität und Halbleiter

Die Übernahme wurde primär durch eine Aufstockung bestehender Kreditlinien realisiert. Element Solutions nutzte dafür ein zusätzliches Darlehen über 450 Millionen US-Dollar mit einer Laufzeit bis Ende 2030. Trotz der gestiegenen Verbindlichkeiten bleibt die Liquidität mit einer Current Ratio von 4,05 auf einem stabilen Niveau. Parallel dazu wurde der revolvierende Kreditrahmen auf 500 Millionen US-Dollar ausgeweitet, was den finanziellen Spielraum bis 2031 vergrößert.

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Strategisch wird Micromax in das Segment „MacDermid Alpha Electronics Solutions“ integriert. Laut CEO Benjamin Gliklich soll die Einheit vor allem spezialisierte Fertigungsprozesse für die Halbleiterherstellung und Datenspeicherung unterstützen. Dieser Schritt zielt darauf ab, technische Synergien bei leitfähigen Tinten zu nutzen und die Abhängigkeit von volatileren Sektoren wie der Automobilindustrie oder dem Offshore-Energiemarkt zu verringern.

Markt wartet auf Quartalszahlen

Das Augenmerk der Anleger richtet sich nun auf den 17. Februar. Nach US-Börsenschluss wird das Unternehmen die Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025 präsentieren. Marktteilnehmer erwarten dabei erste konkrete Details zur Integration von Micromax sowie eine aktualisierte Prognose für das Geschäftsjahr 2026.

An der Börse zeigte sich der Titel zuletzt robust. Zum Handelsschluss am vergangenen Freitag notierte die Aktie bei 29,94 US-Dollar und damit nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 30,85 US-Dollar. Analysten von BofA Securities hoben ihr Kursziel Anfang Februar bereits auf 33,00 US-Dollar an. Die hohe institutionelle Beteiligung von rund 92,3 % unterstreicht zudem das Vertrauen professioneller Investoren in die aktuelle Strategie.

Die kommenden Ergebnisse am 17. Februar werden zeigen, wie schnell die Micromax-Synergien die operativen Margen stützen können. Besonders die neue Guidance für 2026 wird darüber entscheiden, ob die Aktie ihr aktuelles Kursniveau halten oder den Ausbruch über das 52-Wochen-Hoch vollziehen kann.

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