DroneShield Aktie: Vertrauen zerstört!
Der australische Drohnenabwehr-Spezialist DroneShield steht vor einem gewaltigen Glaubwürdigkeitsproblem. Während das Unternehmen operativ Rekordumsätze meldet, hat eine beispiellose Verkaufswelle durch das eigene Management die Aktie in nur einem Monat um 48 Prozent abstürzen lassen. Die Aktie steht aktuell bei 1,98 australischen Dollar und hat damit die psychologisch wichtige Marke von 2,00 Dollar nach unten durchbrochen. Kann das Unternehmen das Vertrauen der Anleger zurückgewinnen – oder droht weiteres Ungemach?
Management liquidiert Positionen im großen Stil
Was die Investoren wirklich erschüttert hat, ist keine schlechte Auftragslage, sondern ein beispielloser Ausverkauf aus den eigenen Reihen. Im November verkaufte CEO Oleg Vornik seine gesamte Beteiligung für rund 50 Millionen australische Dollar. Chairman Peter James folgte mit einem Verkauf von 12,3 Millionen Dollar, Direktor Jethro Marks trennte sich für fast 5 Millionen Dollar von seinen Anteilen.
Als ob das nicht genug wäre, trat US-CEO Matt McCrann überraschend zurück. Für Anleger stellt sich die Frage: Warum verlassen führende Köpfe das sinkende Schiff, wenn das Geschäft angeblich so gut läuft?
Zusätzliche Unsicherheit entstand, als DroneShield einen zuvor angekündigten US-Regierungsauftrag über 7,6 Millionen Dollar zurückzog und klarstellte, dass es sich lediglich um eine "Neuauflage" eines bestehenden Auftrags handelte. Die Vertrauenskrise ist damit perfekt.
Verwässerung trifft auf schwaches Sentiment
Am Freitag meldete das Unternehmen die Ausgabe von über 3,1 Millionen neuen Aktien im Zuge von ausgeübten Mitarbeiteroptionen. An sich ein normaler Vorgang – doch das Timing könnte schlechter kaum sein. In einer Phase schwacher Marktstimmung erhöht die Verwässerung den Verkaufsdruck zusätzlich. Die Marktkapitalisierung ist innerhalb eines Monats um rund 2 Milliarden australische Dollar geschrumpft.
Vom Höchststand im Oktober bis heute beträgt der Kursverlust etwa 70 Prozent. Trotzdem steht die Aktie noch immer über 150 Prozent im Plus seit Jahresbeginn – was weiteren Gewinnmitnahmen Tür und Tor öffnet.
Starke Zahlen werden ignoriert
Die Ironie der Situation: Operativ läuft es bei DroneShield rund. Im dritten Quartal meldete das Unternehmen Rekordumsätze von 92,9 Millionen Dollar, die Kasse ist mit über 200 Millionen Dollar prall gefüllt. Erst am 25. November wurde ein neuer Auftrag aus Europa über 5,2 Millionen Dollar verkündet.
Doch der Markt schert sich derzeit nicht um Fundamentaldaten. Das Vertrauen in das Management ist beschädigt, und solange diese Wunde nicht heilt, bleiben selbst solide Geschäftszahlen wirkungslos. Anleger fragen sich: Wenn die Aussichten so rosig sind, warum steigen dann ausgerechnet die Insider aus?
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