DroneShield Aktie: Starker Jahresauftakt
Die DroneShield-Aktie ist mit deutlichem Rückenwind ins neue Jahr gestartet. Am ersten Handelstag 2026 legte der Kurs um 8,12 % auf 3,33 A$ zu und durchbrach damit die Seitwärtsphase der vergangenen Wochen. Auffällig: Trotz eines gemeldeten Anteilsabbaus durch einen Großinvestor überwogen klar die Käufer.
- Kursplus: +8,12 % auf 3,33 A$
- Marktkapitalisierung: rund 3,04 Mrd. A$
- Analystenziele: 3,70 A$ (Bell Potter), 3,60 A$ (Shaw and Partners)
- Orderbuch: über 176 Mio. A$ an festen Aufträgen
- Geplante Kapazität 2026: Ausbau von 0,5 Mrd. A$ auf 2,4 Mrd. A$ Produktionsvolumen
Analystenrückenwind trotz Verkäufen
Der Handelstag war von hoher Nachfrage geprägt. Ausgehend vom Schlusskurs von 3,08 A$ am 31. Dezember kletterte die Aktie bis auf 3,33 A$ und löste sich damit klar aus der Konsolidierung zum Jahresende 2025.
Zwei Faktoren prägten die Bewegung:
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Positive Analystenstimmen
Bell Potter Securities bestätigte seine Kaufempfehlung und ein Kursziel von 3,70 A$, was einem Aufwärtspotenzial von rund 11 % gegenüber dem aktuellen Niveau entspricht. Shaw and Partners bleibt bei einem Ziel von 3,60 A$. Diese Einschätzungen stützen die Erwartung eines weiteren Wachstums, obwohl die Aktie zuletzt stark geschwankt hatte. -
Robuste Nachfrage trotz JPMorgan-Rückzug
Ein Stimmrechtsmitteilung vom 1. Januar zeigte, dass JPMorgan Chase seine Beteiligung an DroneShield reduziert hat. Dennoch reagierte der Markt mit deutlichen Kursgewinnen. Das spricht dafür, dass andere institutionelle und private Anleger die Verkäufe aufnehmen konnten, begünstigt durch typische Neugewichtungen zu Jahresbeginn und das anhaltende Interesse am Rüstungs- und Sicherheitssektor.
Der Tagesanstieg um 25 Cent je Aktie markiert eine spürbare Gegenbewegung zu der Skepsis, die den Titel Ende 2025 belastete, und deutet auf einen Stimmungsumschwung zum Start in ein wichtiges Umsetzungsjahr hin.
Vom Crash aus der Spitze zur Neubewertung
Der dynamische Auftakt 2026 steht im Kontrast zum turbulenten Jahresende 2025. Über das Gesamtjahr hinweg zählte DroneShield zu den auffälligsten Werten am ASX und kam auf einen Kursanstieg von mehr als 310 %. Gleichzeitig traf die Aktie eine deutliche Korrektur vom Allzeithoch bei 6,60 A$ im Oktober 2025.
Zusätzlichen Druck brachte im November umfangreicher Insiderverkauf, unter anderem durch CEO Oleg Vornik. Diese Transaktionen verunsicherten Investoren zunächst deutlich. Im Anschluss reagierte das Unternehmen mit Governance-Maßnahmen, darunter verpflichtende Mindestbeteiligungen für Führungskräfte, um die Interessen von Management und Aktionären enger zu verzahnen.
Mit der heutigen Rally rückt der Markt wieder stärker die operative Entwicklung in den Vordergrund. Das Umsatzwachstum bleibt hoch, gestützt durch eine NATO-Rahmenvereinbarung und ein wachsendes Auftragsbuch, das zum Jahreswechsel ein Volumen von mehr als 176 Mio. A$ an fest zugesagten Bestellungen erreichte.
Ausblick: Kapazitätsausbau und Zahlen im Fokus
Für 2026 steht der Kapazitätsausbau im Zentrum. DroneShield arbeitet daran, die jährliche Produktionsleistung von derzeit 500 Mio. A$ auf 2,4 Mrd. A$ bis Jahresende zu erhöhen. Basis dafür ist unter anderem eine neue Fertigungsstätte in Sydney.
Ein wichtiger Termin folgt im Februar, wenn das Unternehmen die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorlegen will. Analysten werden vor allem darauf achten, inwieweit die rekordhohen Auftragseingänge bereits in Umsatz und Cashflow sichtbar werden. Charttechnisch hat der Titel den Widerstand bei 3,25 A$ zurückerobert; bleibt der Kurs darüber, rückt ein Test der 4,00-A$-Marke als nächste Etappe in den Fokus.
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