DroneShield rückt mit einem wichtigen Schritt näher an größere Aufträge des australischen Verteidigungsministeriums heran. Die Aufnahme in ein zentrales Beschaffungsgremium der Armee eröffnet Zugang zu einem milliardenschweren Budget und stützt die bereits starke Kursentwicklung der Aktie.

LAND 156: Zugang zu Milliardenbudget

Auslöser der aktuellen Kursstärke ist die Aufnahme in das LAND 156 Line of Effort 3 Standing Offer Panel der australischen Streitkräfte. DroneShield wurde dort offiziell als zentraler Anbieter für Systeme zur Abwehr kleiner unbemannter Fluggeräte (C‑sUAS) gelistet.

Das Unternehmen ist als „Category 2“-Lösung eingestuft. Dieser Status erlaubt es dem Verteidigungsministerium, Hardware, Software, Führungs- und Kontrollsysteme (C2) sowie zugehörige Services direkt im Rahmen eines „Capability as a Service“ (CaaS)-Modells zu beziehen.

Wichtig ist dabei: Es handelt sich noch nicht um einen Großauftrag, sondern um den formalen Beschaffungsrahmen für künftige Bestellungen. Die australische Regierung hat für Drohnenabwehr über die nächsten zehn Jahre 1,3 Milliarden AUD bereitgestellt. Auf dieser Basis kann DroneShield künftig um konkrete Lieferverträge für rund 150 Standorte mitbieten, die einzeln ausgeschrieben werden.

Bewertung und Kursentwicklung

Die Aktie (ASX: DRO) schloss gestern bei 4,08 AUD, ein Tagesplus von 2,77 %. Die Marktkapitalisierung liegt damit bei rund 3,58 Milliarden AUD. Über ein Jahr betrachtet summiert sich der Kursanstieg auf 555 % – eine außergewöhnlich starke Performance.

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Wichtige Kennziffern im Überblick:

  • Schlusskurs: 4,08 AUD
  • Tagesveränderung: +2,77 %
  • 12-Monats-Performance: +555 %

Die starke Rally spiegelt sich in sehr hohen Bewertungskennzahlen wider. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei rund 402, das Kurs-Umsatz-Verhältnis bei etwa 25,5 und damit deutlich über dem Branchenniveau. Der Markt preist damit bereits kräftiges zukünftiges Wachstum ein.

Dennoch sehen einige Bewertungsmodelle noch Potenzial. Auf Discounted-Cashflow-Basis wird ein fairer Wert geschätzt, der weiteren Spielraum nach oben signalisiert. Konsensschätzungen von Analysten liegen bei einem durchschnittlichen 12-Monats-Kursziel von 4,70 AUD, was vom aktuellen Niveau aus weiterhin Aufwärtsspielraum andeutet.

Fokus auf kritische Infrastruktur

Parallel zu den militärischen Aktivitäten weitet DroneShield seine Position im zivilen Bereich und im Schutz kritischer Infrastruktur aus. Gemeinsam mit der University of Canberra und Innovation Central Canberra veröffentlichte das Unternehmen gestern einen Bericht zu Verwundbarkeiten zentraler Infrastrukturen.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Australiens kritische Infrastruktur auf neue cyber‑physische Bedrohungen durch Drohnen derzeit nicht ausreichend vorbereitet ist. Damit unterstreicht der Bericht, dass der Bedarf an C‑UAS-Lösungen nicht auf das Militär beschränkt ist und sich der adressierbare Markt deutlich über Verteidigungsanwendungen hinaus erstrecken könnte.

Zentrale Punkte im Überblick

  • Beschaffungsrahmen: Aufnahme in das LAND 156 LoE 3 Standing Offer Panel als C‑sUAS-Anbieter
  • Budgetzugang: Zugang zu einem Drohnenabwehr-Budget von 1,3 Mrd. AUD über zehn Jahre
  • Aktienkurs: Schlusskurs bei 4,08 AUD (+2,77 %) und starke 12-Monats-Performance
  • Marktausweitung: Neue Studie zu kritischer Infrastruktur stützt die Nachfrageargumentation

Ausblick

Die Aufnahme in das LAND‑156‑Panel wirkt wie eine offizielle Bestätigung der Technologie durch die australische Regierung und vereinfacht künftige Vertragsabschlüsse mit dem Verteidigungsministerium. Gleichzeitig deuten die hohe Bewertung und der starke Kursanstieg darauf hin, dass ein erheblicher Teil der erwarteten Wachstumsdynamik bereits im Kurs eingepreist ist. Rücken die angekündigten Ausschreibungen für die rund 150 Standorte in den Vordergrund und konkretisieren sich daraus größere Aufträge, könnte dies die aktuelle positive Einschätzung des Marktes untermauern.

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