Ein starkes Signal zum Wochenausklang: DroneShield meldet einen strategischen Erfolg bei der australischen Regierung. Nach Tagen der Unsicherheit durch Berichte über Short-Seller im Tech-Sektor katapultierte die Nachricht den Kurs am Freitag deutlich nach oben. Doch was bedeutet die Aufnahme in das neue Verteidigungs-Panel konkret für die künftigen Umsätze des Drohnenabwehr-Spezialisten?

Türöffner für Milliarden-Budget

Am Freitag bestätigte das Unternehmen die Auswahl als offizieller Lieferant für das Projekt „LAND 156 Line of Effort 3“ des australischen Verteidigungsministeriums. Konkret wurde DroneShield als Anbieter für Drohnenabwehrlösungen (C-sUAS) der Kategorie 2 gelistet. Dieser Status ist für das operative Geschäft von hoher Bedeutung: Er ermöglicht die vereinfachte Beschaffung von Hardware, Software und Support im Rahmen eines „Capability-as-a-Service“-Modells.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei DroneShield?

Zwar garantiert die Listenaufnahme noch keine sofortigen Einzelverträge – da Stützpunkte ihre Bedarfe separat ausschreiben –, sie beseitigt jedoch massive administrative Hürden für künftige Beschaffungen. Damit positioniert sich DroneShield strategisch vorteilhaft, um einen Teil des 1,3 Milliarden AUD schweren Budgets abzugreifen, das die Regierung für die nächsten zehn Jahre im Bereich der Drohnenabwehr eingeplant hat.

Bewertung und Strategiewechsel

Die Reaktion an der Börse fiel eindeutig aus. Die Aktie kletterte am Freitag um 7,84 Prozent auf 4,40 AUD und eroberte damit die psychologisch wichtige 4-Dollar-Marke zurück. Mit einer Marktkapitalisierung von gut 4 Milliarden AUD und einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von über 490 ist das Unternehmen sportlich bewertet. Dieser Aufschlag gegenüber dem Branchenschnitt spiegelt die hohen Erwartungen der Anleger wider, die auf die geopolitische Lage und die technologische Führungsposition bei der Abwehr immer komplexerer Drohnenbedrohungen setzen.

Der im Rahmen der Panel-Auswahl erwähnte Service-Ansatz deutet zudem auf eine wichtige interne Entwicklung hin: Der Übergang vom reinen Hardware-Hersteller hin zum Systemanbieter mit wiederkehrenden Einnahmen („Recurring Revenue“) könnte helfen, die ambitionierte Bewertung langfristig zu untermauern.

Der Blick richtet sich nun auf den 26. Februar 2026. An diesem Datum präsentiert DroneShield seine Finanzergebnisse. Die Zahlen werden zeigen müssen, ob sich die strategischen Erfolge bereits in der Bilanz niederschlagen. Analysten sehen das Kursziel derzeit bei durchschnittlich 4,70 AUD, warnen aber angesichts des anhaltenden Interesses von Leerverkäufern im Technologiesektor vor weiterer Volatilität bis zum Berichtstermin.

DroneShield-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DroneShield-Analyse vom 17. Januar liefert die Antwort:

Die neusten DroneShield-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DroneShield-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

DroneShield: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...