DroneShield hat eine eigene Fertigungslinie für Drohnenabwehrsysteme in der EU in Betrieb genommen. Der Schritt ist Teil einer umfassenden Produktionsoffensive, mit der das australische Verteidigungsunternehmen seine Kapazitäten bis Ende 2026 auf rund 2,4 Milliarden australische Dollar verfünffachen will. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Europas Rüstungsbudgets wachsen rasant, und lokale Präsenz wird für Auftraggeber zunehmend zur Voraussetzung.

Starkes Fundament, ambitionierte Pläne

Die Entscheidung für eine EU-Produktion folgt auf ein transformatives Geschäftsjahr. Im Fiskaljahr 2025 erzielte DroneShield erstmals einen Nettogewinn von 3,5 Millionen australischen Dollar — bei einem Umsatz von 216,5 Millionen Dollar, was einem Anstieg von 276 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Bruttomarge lag bei 64,8 Prozent, leicht unter den Erwartungen von Bell Potter, die ihr Kursziel daraufhin von 5,00 auf 4,80 australische Dollar senkten, die Kaufempfehlung aber beibehielten.

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Der gesicherte Auftragsbestand für 2026 beläuft sich auf 104 Millionen australische Dollar. Darin enthalten ist ein europäischer Militärauftrag über 49,6 Millionen Dollar für tragbare Drohnenabwehrsysteme — der zweitgrößte Einzelauftrag in der Unternehmensgeschichte. Die Projektpipeline ist binnen eines Monats auf 2,3 Milliarden Dollar gewachsen, allein 78 europäische Projekte im Wert von 1,2 Milliarden Dollar sind darin enthalten.

Produktion läuft, Lieferungen ab Mitte 2026

Die neue EU-Fertigung entsteht in Zusammenarbeit mit einem etablierten Auftragshersteller, der die vollständige Montage übernimmt — von der Leiterplattenbestückung über Präzisionsbearbeitung bis hin zu Kabelkonfektionierung und Qualitätsprüfung. Erste Lieferungen sind für Mitte 2026 geplant. Parallel dazu baut DroneShield seine Belegschaft von 250 auf über 450 Mitarbeiter aus und errichtet weitere Fertigungsstandorte in Australien und den USA.

Ergänzt wird der operative Aufbau durch die Ernennung von Michael Powell zum Chief Operating Officer, der mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Verteidigungs- und Luft- und Raumfahrtbranche mitbringt. Zudem hat DroneShield beim ASX die Notierung von 280.000 neuen Aktien beantragt, die am 13. März 2026 ausgegeben wurden.

Mit aktiver EU-Produktionslinie, Rekordpipeline und erstem profitablem Geschäftsjahr liegt der Fokus nun klar auf der Umsetzung — und darauf, ob die ambitionierten Lieferpläne im laufenden Jahr eingehalten werden können.

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