DroneShield Aktie: Gemischte Signale
Die Papiere von DroneShield zeigen sich am Dienstag an der Heimatbörse ASX mit einem Kurs von 3,90 AUD stabil, doch im Hintergrund sortieren sich die Großaktionäre neu. Während die operativen Zahlen zuletzt explodierten, hat mit JPMorgan ein wichtiges Schwergewicht seine Beteiligung reduziert. Wie passt dieser institutionelle Rückzug zu den jüngsten Rekordumsätzen?
Veränderung im Aktionärskreis
Eine am 13. Januar 2026 veröffentlichte Meldung sorgt für Gesprächsstoff: JPMorgan Chase & Co. hat seine Position bei dem Drohnenabwehr-Spezialisten verkleinert und ist seit dem 9. Januar nicht mehr als wesentlicher Anteilseigner ("substantial holder") gelistet. Solche Anpassungen sind zwar oft administrativer Natur oder Teil von Portfolio-Umschichtungen, werden nach der volatilen Phase Ende 2025 jedoch genau beobachtet. Der Markt prüft, ob hier lediglich Gewinne mitgenommen werden oder ob institutionelle Investoren skeptischer auf die Bewertung blicken.
Wachstum trifft auf sportliche Bewertung
Fundamental präsentiert sich das Unternehmen in einer Phase extremen Wachstums. Der Bericht zum dritten Quartal 2025 wies einen Umsatzsprung von über 1.000 Prozent auf 92,9 Millionen AUD aus – ein Wert, der den gesamten Umsatz des ersten Halbjahres übertraf. Zudem wurde ein positiver operativer Cashflow von 20,1 Millionen AUD erzielt.
Diese Dynamik hat allerdings ihren Preis. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von fast 500 und einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von über 33 ist die Aktie hoch bewertet. In den aktuellen Kursen sind bereits massive zukünftige Erfolge und eine anhaltende Skalierung im Verteidigungssektor eingepreist.
Stabilisierung durch neue Aufträge
Der aktuelle Kurs markiert eine Erholung nach dem Einbruch im November 2025, der durch Aktienverkäufe des Managements ausgelöst wurde. Um das Vertrauen zurückzugewinnen, führte DroneShield im Dezember Mindesthaltefristen für Führungskräfte ein.
Substanzieller Treiber der jüngsten Erholung waren jedoch konkrete Vertragsabschlüsse. Ein 49,6 Millionen AUD schwerer Auftrag aus Europa sowie ein weiterer Vertrag über 8,2 Millionen USD mit einem westlichen Militärpartner Ende Dezember haben den Kurs über dem 52-Wochen-Tief von 0,585 AUD stabilisiert.
Für Anleger richtet sich der Blick nun auf den 24. Februar 2026. Das anstehende Finanzupdate muss zeigen, ob die gemeldeten Großaufträge effizient in Gewinne umgemünzt werden können, um das hohe Bewertungsniveau langfristig zu rechtfertigen.
DroneShield-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DroneShield-Analyse vom 13. Januar liefert die Antwort:
Die neusten DroneShield-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DroneShield-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
DroneShield: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








