DroneShield Aktie: Rekordwende
DroneShield hat im Geschäftsjahr 2025 erstmals in seiner Geschichte schwarze Zahlen geschrieben. Der australische Hersteller von Drohnenabwehrsystemen legte nicht nur eine dramatische Umsatzsteigerung vor, sondern präsentierte gleichzeitig einen Auftragsbestand, der das Unternehmen in eine völlig neue Dimension katapultiert.
Zahlen, die für sich sprechen
Der Umsatz kletterte auf 216,55 Millionen australische Dollar – ein Plus von 276 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Noch wichtiger: Das Wachstum kam auch unten an. Nach einem Verlust im Vorjahr erzielte DroneShield einen Nettogewinn von 3,52 Millionen australischen Dollar und ein bereinigtes EBITDA von 36,5 Millionen australischen Dollar. Die bereinigte Vorsteuermarge lag bei 15 Prozent.
Gleichzeitig mit den Jahreszahlen vermeldete das Unternehmen sechs neue Verträge im Gesamtwert von 21,7 Millionen australischen Dollar. Darunter befindet sich ein Auftrag eines westlichen Militärkunden für portable Drohnenabwehrsysteme sowie ein europäischer Vertrag über 49,6 Millionen australische Dollar – der zweitgrößte in der Unternehmensgeschichte. Von einem europäischen Wiederverkäufer allein stammen mittlerweile 15 Aufträge mit einem kumulierten Volumen von über 86,5 Millionen australischen Dollar.
Vom Einmalgeschäft zum Dauerauftrag
Ein strukturell bedeutsamer Wandel vollzieht sich im Erlösmodell. DroneShield integriert zunehmend Software-as-a-Service-Komponenten in seine Verträge, wodurch neben dem klassischen Hardwareverkauf wiederkehrende Einnahmen entstehen. Das reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Großaufträgen und macht die Umsatzplanung stabiler.
Die Auftragspipeline untermauert den Wachstumskurs: Über 300 potenzielle Projekte mit einem geschätzten Gesamtvolumen von 2,3 Milliarden australischen Dollar stehen in Aussicht – davon allein 1,2 Milliarden in Europa. 18 Einzelprojekte übersteigen jeweils 30 Millionen australische Dollar, das größte beläuft sich auf 750 Millionen. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 sind bereits 104 Millionen australische Dollar an Umsatz fest gebunden.
Geopolitisch läuft das Umfeld für DroneShield: Steigende europäische Verteidigungsausgaben und eine wachsende Bedrohung durch Drohnen sorgen für strukturell höhere Nachfrage. Der globale Markt für Drohnenabwehr wird bis 2035 auf rund 36 Milliarden US-Dollar geschätzt – gegenüber knapp 5 Milliarden im Jahr 2025.
Produktion und Führung im Aufbau
Um das Wachstum bedienen zu können, baut DroneShield seine Produktionskapazität massiv aus: von 500 Millionen australischen Dollar im Jahr 2025 auf 2,4 Milliarden bis Ende 2026. Neue Fertigungsstandorte entstehen in Australien, den USA und Europa. In Sydney wurde die Produktionsfläche um 3.000 Quadratmeter erweitert, zusätzlich kommen 2.500 Quadratmeter für Forschung und Entwicklung. Die Mitarbeiterzahl stieg von 250 auf über 450.
Mit Michael Powell übernahm zudem ein erfahrener Betriebsleiter mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in Verteidigung und Luft- und Raumfahrt den Posten des Chief Operating Officer – ein Signal, dass DroneShield die operative Skalierung mit professioneller Führungsstruktur unterlegen will.
Auf Eurobasis spiegelt die Aktie die hohe Dynamik des Unternehmens wider: Mit einem Kurs von zuletzt 2,23 Euro liegt sie deutlich über ihrem 52-Wochen-Tief vom April 2025, jedoch rund 39 Prozent unter dem Allzeithoch vom Oktober 2025.
Die erste Lieferung aus jüngsten Großaufträgen ist für das erste Quartal 2026 geplant, die entsprechenden Zahlungseingänge werden im zweiten Quartal erwartet. Die entscheidende Bewährungsprobe wird sein, ob DroneShield seinen ambitionierten Kapazitätsaufbau rechtzeitig abschließt, um die Projektpipeline in tatsächlich gebuchten Umsatz zu verwandeln.
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