Der beliebteste Meme-Coin der Welt steht an einem kritischen Punkt. Während sich Dogecoin um die Marke von 0,15 US-Dollar stabilisiert, senden die Märkte absolut widersprüchliche Signale: Charttechniker feiern vielversprechende bullische Muster, doch im Hintergrund ziehen große Investoren massiv Kapital ab. Folgt auf die aktuelle Lethargie der nächste Absturz oder die lang ersehnte Trendwende?

Charttechniker wittern die Chance

Der Preis klebt förmlich an der psychologisch wichtigen Marke von 0,15 US-Dollar. Doch genau diese Pattsituation könnte sich bald auflösen. Analysten haben auf dem 4-Stunden-Chart eine inverse Kopf-Schulter-Formation identifiziert – ein klassisches Signal für eine bevorstehende Bodenbildung und Trendumkehr. Parallel dazu bildet sich ein „Falling Wedge“, was ebenfalls oft steigende Kurse ankündigt.

Sollte der Ausbruch gelingen, liegt das kurzfristige Kursziel bei knapp 0,18 US-Dollar. Das wäre ein Aufwärtspotenzial von rund 18 Prozent. Doch die Hürden sind hoch: Dogecoin notiert weiterhin unter wichtigen gleitenden Durchschnitten, die als massive Widerstände wirken.

Alarmzeichen: Wale werfen Ballast ab

Während kleine Trader auf den Ausbruch hoffen, sprechen die On-Chain-Daten eine andere Sprache. Eine Gruppe von Großinvestoren bereitet Sorgen: Die sogenannten „Wale“, die zwischen 10 und 100 Millionen DOGE halten, haben ihre Bestände drastisch reduziert. Ihr Anteil am Gesamtangebot fiel seit Anfang Oktober von über 16 Prozent auf nur noch gut 11 Prozent.

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Diese Flucht der Großanleger passt zur trüben Performance der letzten Wochen: Auf Sicht von 30 Tagen steht ein Minus von über 22 Prozent zu Buche. Offenbar nutzen diese Marktteilnehmer jede Erholung, um Gewinne mitzunehmen oder Risiken zu minimieren.

Derivate-Händler setzen alles auf Rot

Im völligen Kontrast zum Spot-Markt herrscht bei den Spekulanten purer Optimismus. Daten von Binance zeigen ein extrem bullisches Bild: Über 71 Prozent der Positionen im Derivate-Markt sind „Long“, setzen also auf steigende Kurse. Händler sind sogar bereit, Aufschläge zu zahlen, um diese Wetten offen zu halten. Sie spekulieren darauf, dass die Unterstützung bei 0,15 US-Dollar hält und als Trampolin für den nächsten Anstieg dient.

ETF-Start enttäuscht

Fundamental gab es zuletzt einen Dämpfer. Der Start neuer Anlageprodukte wie des Grayscale Dogecoin Trust (GDOG) verlief deutlich schleppender als erhofft. Statt der prognostizierten 12 Millionen US-Dollar Handelsvolumen wurden am ersten Tag nur magere 1,4 Millionen erreicht. Der von vielen Anlegern erhoffte sofortige Liquiditätsschub durch institutionelle Gelder blieb aus, was die Kursfantasie vorerst dämpft.

Die Marktstimmung wird derzeit als „Extreme Angst“ eingestuft. Oft ist dies ein konträrer Indikator für einen Boden, doch die Risiken bleiben real: Fällt die Unterstützung bei 0,1485 US-Dollar, könnte der Kurs schnell in Richtung 0,13 US-Dollar durchgereicht werden. Gelingt jedoch der Sprung über 0,157 US-Dollar, wären die Bären vorerst geschlagen.

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