Dogecoin: Reifere Reaktion
Dogecoin bekommt gerade zwei sehr unterschiedliche Impulse: Auf der einen Seite befeuert Elon Musk wieder die alte „to the moon“-Erzählung – diesmal sogar mit einem groben Zeitplan. Auf der anderen Seite zeigt die Blockchain, dass ausgerechnet die großen Adressen weniger werden. Wie passt das zusammen?
Musk setzt ein Datum – der Markt zuckt nur kurz
Auslöser der jüngsten Bewegung war ein Post am Dienstag. Auf X antwortete Musk auf die Frage nach einem „physischen Dogecoin auf dem Mond“ mit „Maybe next year“ – de facto ein Ziel für 2027.
Auffällig ist weniger die Aussage selbst als die Marktreaktion: Statt zweistelliger Sprünge wie in früheren Zyklen gab es nur einen kurzen Spike von rund 4–5%, der anschließend wieder auf Verkaufsdruck traf. Beobachter werten das als Hinweis, dass Dogecoin 2026 weniger stark an Social-Media-Impulse gekoppelt ist – ein Zeichen für eine „reifere“, aber auch nüchternere Marktstruktur.
Die „Rich List“ schrumpft – und zwar deutlich
Gleichzeitig sendet die On-Chain-Seite ein Warnsignal: Die Zahl der Wallets mit einem DOGE-Bestand von mindestens 1 Mio. US-Dollar ist seit Jahresbeginn spürbar gesunken.
- 01. Januar 2026: 1.052 „Millionärs“-Wallets
- 02. Februar 2026: 950 „Millionärs“-Wallets
Das Minus von gut 100 Adressen (rund 10%) fällt in eine Phase, in der DOGE Mühe hat, oberhalb von 0,11 US-Dollar Schwung aufzubauen. Als Erklärung werden zwei Faktoren genannt: Der Kursrückgang drückt einige Wallets rein rechnerisch unter die 1-Million-Dollar-Schwelle. Gleichzeitig könnte auch aktives Umschichten oder Gewinnmitnahmen großer Halter eine Rolle spielen.
„House of Doge“ drückt auf Nutzbarkeit im Alltag
Abseits des Kurses geht die Infrastruktur-Story weiter. „House of Doge“, der offizielle Corporate-Arm der Dogecoin Foundation, treibt die Fusion mit dem Nasdaq-notierten Unternehmen Brag House Holdings (TBH) voran.
Kernprojekt ist eine Self-Custody-Payment-App namens „Such“, die in der ersten Jahreshälfte 2026 starten soll. Geplant sind „Hustles“ – Werkzeuge, mit denen Händler und Gig-Worker DOGE direkt annehmen können. Das zielt klar auf mehr Alltagsnutzen statt reiner Spekulation. Zusätzlich wurde über die Partnerschaft zuletzt auch der 21Shares Dogecoin ETF (TDOG) angestoßen, der seit dem 22. Januar handelbar ist und regulierten Zugang bieten soll.
Was jetzt konkret zählt
Technisch bleibt die Zone um 0,10 US-Dollar zentral: Heute markiert Dogecoin mit 0,10 US-Dollar zugleich das 52-Wochen-Tief. Ein nachhaltiger Bruch darunter würde die Diskussion um nachlassende „Großhalter“-Stärke weiter anheizen.
Inhaltlich dürften die nächsten Wochen vor allem an zwei Punkten hängen: erstens an Updates zur „Such“-App (Q1/Q2), zweitens daran, ob Dogecoin die post-Musk-Bewegung überhaupt konservieren kann – oder ob der Markt das Ereignis am Ende doch nur als kurzen Anlass zum Verkaufen genutzt hat.
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