Deutsche Telekom Aktie: Widersprüchliches Signal
Die Deutsche Telekom startet mit einem technischen Zwiespalt ins Jahr 2026. Während die Aktie am Donnerstag ein neues 4-Wochen-Hoch bei 27,82 Euro markierte, bildete sich gleichzeitig ein Shooting Star im Chart – ein klassisches Umkehrsignal, das auf nachlassende Kaufkraft hindeutet.
Die wichtigsten Fakten:
- Neues 4-Wochen-Hoch bei 27,82 Euro erreicht
- Shooting Star-Formation signalisiert mögliche Trendumkehr
- Milliarden-Partnerschaft mit Nvidia startet im Q1 2026
- Analysten sehen durchschnittlich 35% Aufwärtspotenzial
- 2 Milliarden Euro Aktienrückkauf für 2026 geplant
Erholung nach schwachem Jahresende
Der erste Handelstag brachte der Telekom ein Plus von 0,6 Prozent. Die Aktie hat sich damit vom November-Tief bei rund 26 Euro deutlich erholt. Das Gesamtjahr 2025 endete dennoch mit einem Minus von knapp 5 Prozent – eine schwache Performance verglichen mit dem DAX, der über 20 Prozent zulegte.
Der Shooting Star entsteht, wenn nach einem Kursanstieg der Preis während der Handelssitzung deutlich steigt, dann aber wieder in die Nähe des Eröffnungskurses zurückfällt. Das hinterlässt einen langen oberen Schatten und deutet darauf hin, dass Verkäufer die Oberhand gewannen.
Nvidia-Deal als Wachstumshebel
Im November besiegelten Deutsche Telekom und Nvidia eine Partnerschaft für eine industrielle KI-Cloud mit einem Investitionsvolumen von rund einer Milliarde Euro. In einem Münchner Rechenzentrum sollen bis zu 10.000 Nvidia Blackwell GPUs installiert werden. SAP liefert den Software-Stack, Zielgruppen sind Industrie, öffentlicher Sektor und Verteidigung.
CEO Tim Höttges stellte in Aussicht, die Investitionen bei entsprechender Nachfrage zu verdoppeln. Der Start ist für das erste Quartal 2026 vorgesehen – also unmittelbar bevorstehend.
Analysten bleiben optimistisch
Die großen Investmenthäuser halten an ihren positiven Einschätzungen fest. Deutsche Bank, Bernstein Research, JP Morgan und UBS bewerten die Aktie durchweg mit "Buy" beziehungsweise "Overweight". Das durchschnittliche Kursziel liegt bei etwa 37 bis 38 Euro.
Die Q3-Zahlen vom November führten zur erneuten Anhebung der Jahresprognose. Das bereinigte EBITDA AL wird nun bei rund 45,3 Milliarden Euro erwartet, der Free Cashflow AL bei etwa 20,1 Milliarden Euro. Die 5G-Abdeckung in Deutschland erreicht mittlerweile 98,8 Prozent der Bevölkerung, 11,8 Millionen Haushalte sind ans Glasfasernetz angeschlossen.
Attraktive Aktionärsrendite
Für das Geschäftsjahr 2025 plant der Vorstand eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie. Zusätzlich sollen 2026 Aktien im Wert von 2 Milliarden Euro zurückgekauft werden. Das laufende Programm 2025 hat bis Ende September bereits 47 Millionen Aktien im Volumen von 1,5 Milliarden Euro erworben.
Entscheidende charttechnische Marken liegen bei 26,00 Euro als Unterstützung und 28,00 bis 28,20 Euro als Widerstand. Am 26. Februar folgen die nächsten Quartalszahlen – dann zeigt sich, ob die Nvidia-Partnerschaft bereits erste messbare Impulse liefert.
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