Deutsche Telekom Aktie: Solider Jahresstart
Zum Jahresauftakt präsentiert sich die Deutsche Telekom stabil und mit leicht positiver Tendenz. Rückenwind kommt nicht aus einer großen Übernahme oder einer Gewinnwarnung, sondern aus dem Kerngeschäft: dem Netz. Besonders die Silvesternacht lieferte ein klares Signal, wie stark die Datennachfrage inzwischen ist – und wie gut die Infrastruktur damit zurechtkommt.
Netzrekorde stützen die Story
Zum Jahreswechsel meldete der Konzern ein neues Rekordniveau beim mobilen Datenverkehr in der Silvesternacht. Trotz massiv gestiegener Nutzung blieb das Netz stabil. Für einen Telekommunikationsanbieter ist das mehr als ein technisches Detail – es ist ein Nachweis operativer Stärke.
Die hohe Auslastung und zugleich stabile Performance deuten darauf hin, dass der umfangreiche Netzausbau wirtschaftlich greift. Aus Investorensicht spricht das für:
- Robuste Nachfrage nach mobilen Daten auch 2026
- Fortschreitende Monetarisierung der Netzinvestitionen
- Stabile Positionierung als Infrastrukturanbieter im DAX
Der Kurs spiegelt diese vorsichtige Zuversicht bisher nur moderat wider. Am Freitag ging die Aktie bei 27,82 Euro aus dem Handel. Auf Sicht von 30 Tagen entspricht das einem Plus von knapp 1 %, während der Titel auf Jahressicht leicht im Minus liegt.
Die Fakten im Überblick
- Schlusskurs Freitag: 27,82 Euro
- Entwicklung 30 Tage: +0,87 %
- 12-Monats-Performance: -3,57 %
- Abstand zum 52-Wochen-Hoch (35,78 Euro): rund -22 %
- Abstand zum 52-Wochen-Tief (26,45 Euro): gut +5 %
- 50-Tage-Durchschnitt: 27,50 Euro (Aktie leicht darüber)
- 200-Tage-Durchschnitt: 30,13 Euro (Aktie klar darunter)
- RSI (14 Tage): 57,5 – neutraler Bereich
Damit bewegt sich der Titel derzeit eher im unteren Mittelfeld seiner Spanne der vergangenen zwölf Monate. Von Euphorie ist keine Spur, aber das kurzfristige Bild hat sich aufgehellt.
Charttechnik: Stabilisierung über wichtigen Marken
Charttechnisch wirkt die Lage konstruktiv, wenn auch nicht spektakulär. Mit Kursen leicht über dem 50-Tage-Durchschnitt bei 27,50 Euro sendet der Wert ein erstes Signal der Stabilisierung. Kurzfristige Trendfolger werten das oft als vorsichtig positives Zeichen.
Interessant: Nach unten liegt mit dem 52‑Wochentief bei 26,45 Euro eine klar definierte Unterstützungszone, die aktuell rund 5 % entfernt ist. Nach oben klafft dagegen eine markante Lücke zum 52‑Wochen-Hoch bei 35,78 Euro. Der Abstand von rund 22 % zeigt, wie viel Terrain die Aktie im vergangenen Jahr eingebüßt hat.
Die derzeitige Volatilität von annualisiert knapp 74 % unterstreicht, dass der Kurs trotz der defensiven Branchenzuordnung spürbar schwankt. Kurzfristige Bewegungen können also durchaus deutlich ausfallen, ohne dass sich die fundamentale Lage schlagartig ändert.
Ausblick: Fokus auf Februar-Zahlen
Operativ kommen die Impulse momentan vor allem aus dem stabil laufenden Netzgeschäft, während die Börse noch zögert, den Titel wieder in Richtung der früheren Hochs zu treiben. Der nächste klare fundamentale Fixpunkt ist bereits terminiert: Am 26. Februar 2026 legt der Konzern die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor.
Bis dahin dürften vor allem drei Faktoren die Kursentwicklung prägen:
- Die Verteidigung der Zone um den 50‑Tage-Durchschnitt bei 27,50 Euro
- Die allgemeine Stimmung im DAX-Umfeld
- Weitere Hinweise zur Netzauslastung und operativen Entwicklung
Solange der Bereich um 27,50 Euro nicht nachhaltig unterschritten wird, bleibt das kurzfristige Bild tendenziell positiv – ein klarer Trendwechsel zurück in Richtung der früheren Hochs wäre jedoch erst mit deutlich stärkeren Impulsen aus den Februar-Zahlen realistisch.
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