Deutsche Börse Aktie: Rückkauf läuft
Die Deutsche Börse setzt ihre neue Kapitalstrategie in die Tat um. Nach einem Rekordjahr 2025 fließt nun überschüssige Liquidität an die Aktionäre zurück. Kann dieses Programm der Aktie helfen, den deutlichen Abstand zu ihren Höchstständen aus dem Vorjahr endlich zu verkürzen?
500 Millionen Euro für Aktionäre
Seit dem 20. Februar sammelt der Markbetreiber eigene Anteile über die Handelsplattform Xetra ein. Bis zu 14 Millionen Aktien sollen so bis spätestens Ende Juli 2026 zurückgekauft und anschließend eingezogen werden. Diese Kapitalherabsetzung soll den Wert der verbleibenden Papiere steigern. Das Programm ist Teil einer verfeinerten Strategie, bei der Rückkäufe künftig ein regulärer, jährlicher Bestandteil der Kapitalallokation sein sollen.
Zusätzlich zum Rückkaufprogramm plant das Unternehmen, die Dividende für das vergangene Geschäftsjahr um 5 Prozent auf 4,20 Euro je Aktie anzuheben. Finanziell ist dieser Spielraum vorhanden: Im Jahr 2025 steigerte der Konzern sein EBITDA überproportional um 14 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro – ein historischer Bestwert.
Stabilisierung über dem Durchschnitt
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An der Börse herrschte zuletzt jedoch eine gewisse Skepsis. Mit einem Schlusskurs von 218,90 Euro am vergangenen Freitag liegt die Aktie rund 25 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 294,10 Euro, das im Mai 2025 markiert wurde. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Minus von etwa 10 Prozent zu Buche.
Dennoch zeichnet sich eine charttechnische Entspannung ab. Der Kurs notiert aktuell rund zwei Prozent über seinem 50-Tage-Durchschnitt von 214,74 Euro. Die marktseitige Unterstützung durch die Käufe des Unternehmens könnte in diesem Umfeld als wichtiger psychologischer Boden fungieren, während der RSI mit einem Wert von 45,4 auf eine derzeit neutrale Bewertung hindeutet.
Fokus auf die Ziele für 2026
Das Management blickt optimistisch auf das laufende Jahr und erwartet eine Fortsetzung des Wachstumskurses. Für 2026 wird ein Anstieg des Nettoumsatzes auf rund 5,7 Milliarden Euro prognostiziert. Beim EBITDA peilt die Deutsche Börse einen weiteren Sprung auf etwa 3,1 Milliarden Euro an. Das Erreichen dieser operativen Marken wird entscheidend sein, ob die Aktie die aktuelle Bodenbildung abschließen und wieder nachhaltig an Boden gewinnen kann.
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