DeFi Technologies liefert zum Jahresstart 2026 ein gespaltenes Bild ab. Während die Tochtergesellschaft Valour operative Bestwerte meldet, sieht sich der Mutterkonzern mit juristischem Gegenwind konfrontiert. Angesichts einer laufenden Sammelklage stellt sich für Anleger die Frage: Kann das operative Wachstum die rechtlichen Risiken langfristig überlagern?

Tochterfirma Valour glänzt

Operativ konnte das Unternehmen zuletzt punkten. Die Tochtergesellschaft Valour verzeichnete für das Gesamtjahr 2025 geschätzte Nettozuflüsse von 138,2 Millionen US-Dollar in ihre Exchange Traded Products (ETPs). Dies stellt den höchsten Jahreswert in der Geschichte der Tochterfirma dar, erzielt in einem für digitale Assets durchaus herausfordernden Marktumfeld.

Das Management betont dabei die Beständigkeit der Nachfrage:
* Valour verzeichnete seit Gründung keinen einzigen Monat mit Nettoabflüssen.
* Die Produktpalette wurde bis Ende 2025 auf 102 gelistete ETPs erweitert.
* Allein im vierten Quartal kamen geschätzte 22,0 Millionen US-Dollar hinzu, was den positiven Trend zum Jahresende bestätigte.

Sammelklage belastet Stimmung

Dieser operative Erfolg wird jedoch von einer anhängigen Klage wegen Wertpapierbetrugs überschattet. Mehrere Kanzleien mobilisieren aktuell Investoren, da die Frist zur Meldung als Hauptkläger am 30. Januar 2026 endet.

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Die Vorwürfe wiegen schwer: Im Zeitraum zwischen dem 12. Mai und dem 14. November 2025 soll das Unternehmen irreführende Angaben gemacht haben. Konkret werfen die Kläger der Firmenleitung vor, Probleme bei der Umsetzung der zentralen DeFi-Arbitrage-Strategie verschwiegen und die negativen Auswirkungen des verschärften Wettbewerbs heruntergespielt zu haben.

Ursache des Kursrutsches

Auslöser der juristischen Auseinandersetzung waren die Drittquartalszahlen vom 13. November 2025. Damals musste DeFi Technologies einen Umsatzrückgang von fast 20 Prozent einräumen und die Prognose für das Gesamtjahr 2025 drastisch zusammenstreichen – von ursprünglich 218,6 Millionen auf nur noch rund 116,6 Millionen US-Dollar.

Diese massive Korrektur der Erwartungen führte zu einer heftigen Marktreaktion. Die Aktie verlor in den zwei darauffolgenden Handelstagen über 27 Prozent an Wert und fiel auf 1,05 US-Dollar. Dieser Kursverlust bildet nun die Grundlage für die Schadenersatzforderungen der Anleger.

Der 30. Januar markiert als Stichtag für die Sammelklage den nächsten wichtigen Termin im Kalender. Bis dahin bleibt die Aktie im Spannungsfeld zwischen den soliden Zuflüssen der Tochter Valour und der Unsicherheit über den Ausgang des Rechtsstreits.

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