Die Aktie von DeFi Technologies zeigt sich aktuell überraschend widerstandsfähig. Während Anwaltskanzleien wegen irreführender Angaben mobil machen, legte der Kurs im gestrigen Handel gegen den Trend zu. Anleger stehen nun vor der Frage: Ignoriert der Markt die Risiken oder überwiegt die Hoffnung auf ein Comeback der Krypto-Branche?

Juristischer Druck wächst

Im Zentrum der Unruhe steht eine laufende Sammelklage, deren Frist für den Hauptkläger am 30. Januar 2026 endet. Verschiedene Kanzleien werfen dem Unternehmen vor, Probleme beim Trading-Desk „DeFi Alpha“ verschwiegen zu haben. Konkret geht es um nicht kommunizierte Verzögerungen bei Arbitrage-Strategien und verfehlte Umsatzziele im Jahr 2025. Diese operativen Hürden hatten das Unternehmen zuvor gezwungen, seine Prognosen nach unten zu korrigieren.

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Hohe Bewertung trifft auf Optimismus

Trotz dieser Belastungsfaktoren kletterte der Kurs am Mittwoch auf rund 0,95 US-Dollar, was einer Marktkapitalisierung von etwa 355 Millionen US-Dollar entspricht. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 41,2 wird das Papier deutlich höher bewertet als der Branchendurchschnitt von 23,1. Dies deutet darauf hin, dass der Markt trotz aktueller Ertragsschwäche massives zukünftiges Wachstum einpreist. Analysten stützen diesen Optimismus mit Kurszielen zwischen 4,00 und 4,50 US-Dollar, was theoretisch ein enormes Aufwärtspotenzial impliziert.

Systemische Krise als Ursache?

Ein Blick auf das Branchenumfeld relativiert die internen Probleme teilweise. Ein aktueller Bericht von Pantera Capital bezeichnet das Jahr 2025 als schweren Bärenmarkt für den breiteren Token-Sektor, der abseits von Bitcoin rund 60 Prozent an Wert verlor. Die Schwierigkeiten bei DeFi Technologies fallen in diese Phase massiver Liquiditätsengpässe. Die verfehlten Ziele könnten daher eher ein Symptom einer systemischen Marktschwäche im sogenannten „Krypto-Winter“ sein als ein reines Managementversagen.

Für Aktionäre bleibt der 30. Januar 2026 das nächste entscheidende Datum, wenn die Frist für die Sammelklage abläuft. Technisch muss die Aktie nun die Marke von 0,95 US-Dollar verteidigen, um einen Rückfall auf das 52-Wochen-Tief bei 0,73 US-Dollar zu verhindern. Ein nachhaltiger Sprung über die psychologisch wichtige Hürde von 1,00 US-Dollar wäre hingegen notwendig, um neues Momentum aufzubauen.

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