DeFi Technologies Aktie: Juristischer Druck wächst
Die Luft wird dünn für DeFi Technologies. Mehrere Kanzleien erinnern Investoren derzeit eindringlich an eine bald ablaufende Frist für eine Sammelklage. Im Kern stehen schwere Vorwürfe: Hat das Unternehmen die Probleme bei seiner Arbitrage-Strategie und die verschärfte Konkurrenzsituation bewusst verschwiegen?
Klagewelle rollt an
Renommierte Kanzleien wie Faruqi & Faruqi sowie die Shareholders Foundation machen mobil. Bis zum 30. Januar 2026 müssen sich geschädigte Anleger melden, um als Hauptkläger aufzutreten. Die Klageschriften werfen dem Management vor, gegen US-Wertpapiergesetze verstoßen zu haben.
Konkret geht es um angeblich irreführende Kommunikation zur "DeFi Alpha"-Strategie. Die Kläger argumentieren, das Unternehmen habe Verzögerungen bei der Ausführung dieser Strategie nicht offengelegt und den negativen Einfluss durch Wettbewerber im Bereich "Digital Asset Treasury" (DAT) heruntergespielt.
Der Auslöser im November
Der juristische Ärger fußt auf den turbulenten Ereignissen des vierten Quartals 2025. Am 6. November räumte das Unternehmen ein, dass Arbitrage-Chancen durch eine Marktsättigung schwanden oder sich verzögerten. Diese Nachricht schickte die Aktie sofort auf Talfahrt.
Die Lage verschärfte sich am 14. November mit der Vorlage der Q3-Zahlen: Der Umsatz verfehlte die Erwartungen um fast 20 Prozent. Die Aktie, die im Mai 2025 noch Höchststände bei 4,95 Dollar markierte, stürzte bis Ende November auf Tiefststände um 0,91 Dollar ab.
Prognose massiv gekappt
Besonders schwer wiegt die drastische Korrektur des Finanzausblicks, die nun im Zentrum der Klagen steht. Nach den enttäuschenden Quartalszahlen senkte das Management die Umsatzerwartung für das Gesamtjahr 2025 radikal:
- Ursprüngliche Prognose: 218,6 Millionen Dollar
- Revidierte Prognose: Rund 116,6 Millionen Dollar
- Begründung: Exekutionsprobleme bei DeFi Alpha und Marktkonsolidierung
Dieser Einschnitt von rund 47 Prozent gilt den Klägern als Indiz dafür, dass frühere Aussagen die Realität beschönigten. Inmitten dieser Krise wechselte Ex-CEO Olivier Roussy Newton Ende 2025 in eine Beraterrolle, was die Verunsicherung am Markt weiter befeuerte.
Für Anleger liegt der Fokus nun auf dem Stichtag am 30. Januar. Der weitere Verlauf der Sammelklageverfahren sowie die Fähigkeit des Unternehmens, den Umsatzschwund in einem aggressiven Wettbewerbsumfeld operativ zu stoppen, werden die Kursentwicklung der kommenden Monate diktieren.
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