Während der breite Kryptomarkt derzeit Stärke zeigt und Bitcoin neue Höchststände ins Visier nimmt, steht die Aktie von DeFi Technologies massiv unter Druck. Statt von der allgemeinen Sektor-Rally zu profitieren, kämpft das Unternehmen mit juristischen Problemen, die Anleger verunsichern. Wie schwer wiegen die Vorwürfe gegen das Management?

Sammelklagen drücken die Stimmung

Am Dienstag rutschte der Aktienkurs auf 0,92 US-Dollar ab, was einem Tagesverlust von rund 3 Prozent entspricht. Auslöser für die schlechte Performance ist eine Reihe von Ankündigungen über Sammelklagen gegen das Unternehmen. Mehrere auf Investorenrechte spezialisierte Kanzleien, darunter Levi & Korsinsky und The Portnoy Law Firm, haben entsprechende Verfahren eingeleitet.

Im Kern der juristischen Auseinandersetzung stehen Vorwürfe, das Unternehmen habe den Markt mit falschen oder irreführenden Aussagen getäuscht. Der betroffene Zeitraum erstreckt sich vom 12. Mai bis zum 14. November 2025. Laut den Klageschriften soll das Management Verzögerungen bei der DeFi-Arbitrage-Strategie verschwiegen und die Wettbewerbssituation unterschätzt haben. Zudem stehen unrealistische Umsatzprognosen für das Geschäftsjahr 2025 im Raum, die den Aktienkurs künstlich aufgebläht haben sollen.

Abkopplung vom Krypto-Boom

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Besonders schmerzhaft für Aktionäre ist die Tatsache, dass sich DeFi Technologies vollständig vom positiven Marktumfeld abkoppelt. Während US-Bitcoin-ETFs heute Nettozuflüsse von 697 Millionen US-Dollar verzeichneten – der höchste Wert seit drei Monaten – und der Bitcoin selbst bei rund 92.500 US-Dollar notiert, bleibt die Aktie außen vor.

Analysten sprechen beim Gesamtmarkt von einem "Clean-Slate-Effekt" für 2026, getrieben durch neues institutionelles Interesse. Doch bei DeFi Technologies überlagern die firmenspezifischen Rechtsrisiken derzeit jegliche positive Korrelation zum Krypto-Sektor. Anleger bewerten die juristischen Unsicherheiten momentan offenbar höher als das operative Potenzial des Unternehmens.

Unsicherheit bis Ende Januar

Für investierte Anleger bleibt die Lage angespannt. Aktionäre, die im genannten Zeitraum Anteile erworben haben, können sich noch bis zum 30. Januar 2026 als Hauptkläger melden. Diese Frist sorgt für anhaltende Unsicherheit und dürfte den Verkaufsdruck kurzfristig aufrechterhalten. Die Divergenz zwischen dem fallenden Aktienkurs und den steigenden Preisen der zugrunde liegenden Krypto-Assets zeigt deutlich, dass der Markt zunächst die juristischen Risiken einpreist. Bis zur Klärung der Vorwürfe oder dem Verstreichen der Frist ist mit weiterer Volatilität zu rechnen.

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