Trotz eines versöhnlichen Wochenausklangs droht DeFi Technologies ein turbulentes Wochenende. Während der Kurs am Freitag noch zulegen konnte, stufte eine Analyseplattform den Titel am heutigen Samstag auf "Verkaufen" herab. Gleichzeitig formiert sich in den USA politischer Widerstand gegen wichtige Krypto-Regulierungen, was die Unsicherheit für Anleger deutlich erhöht.

Analysten skeptisch

Die Analyseplattform Wall Street Zen senkte ihr Rating für DeFi Technologies am Samstag, den 10. Januar, von "Halten" auf "Verkaufen". Dieser Stimmungsumschwung erfolgt nur zwei Wochen nach einer kurzzeitigen Heraufstufung Ende Dezember. Verantwortlich für die erneute Skepsis sind primär die enttäuschenden Zahlen des dritten Quartals 2025 sowie anhaltende Bedenken bezüglich der Ausführungsrisiken bei der Arbitrage-Strategie "DeFi Alpha".

Die Herabstufung trifft das Unternehmen in einer fragilen Erholungsphase. Nach dem Umsatzrückgang im November (22,53 Millionen US-Dollar statt erwarteter 41,0 Millionen US-Dollar) hatte sich die Aktie mühsam zurück auf die Marke von 1,00 US-Dollar gekämpft. Die Analystenmeinung deutet darauf hin, dass die verzögerte Kapitalbereitstellung die Bewertungsmodelle weiterhin belastet.

Politische Attacke auf Regulierung

Zusätzlich zur Analystenschelte sieht sich das Unternehmen mit einer gezielten Kampagne der Gruppe "Investors For Transparency" konfrontiert. Diese startete am Wochenende Werbespots auf Fox News, die US-Senatoren dazu auffordern, dezentrale Finanzdienstleistungen (DeFi) aus dem geplanten "CLARITY Act" zu streichen.

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Das Timing ist kritisch: Am Donnerstag, den 15. Januar, steht eine wichtige Sitzung des Bankenausschusses im US-Senat an. Sollte die Lobbyarbeit Erfolg haben, könnten Unternehmen wie DeFi Technologies in einer regulatorischen Grauzone verbleiben, was die Rechtssicherheit für digitale Vermögenswerte im Jahr 2026 gefährden würde.

Laufende Verfahren und Bilanz

Unter der neuen Führung von CEO Johan Wattenström versucht das Unternehmen, Vertrauen zurückzugewinnen. Wattenström verwies zuletzt auf eine solide Bilanz mit 165,7 Millionen US-Dollar an liquiden Mitteln und Schuldenfreiheit. Er argumentiert, dass die aktuelle Marktkapitalisierung die operativen Einheiten unterbewertet.

Dem gegenüber steht der juristische Druck. Verschiedene Kanzleien erinnerten am Samstag an die Frist für den Hauptkläger am 30. Januar 2026. Die zugrundeliegende Sammelklage wirft dem früheren Management vor, Investoren über die Skalierbarkeit der Geschäftsstrategie getäuscht zu haben. Diese anhaltenden Meldungen halten das Thema "Wertpapierbetrug" in den Schlagzeilen und belasten das Sentiment.

Die kommende Woche wird zeigen, ob der Schlusskurs vom Freitag (1,02 US-Dollar) Bestand hat. Charttechnisch fungiert die Marke von 1,00 US-Dollar als erste Unterstützung, während der gleitende 50-Tage-Durchschnitt bei 1,18 US-Dollar einen Widerstand bildet. Ein Rutsch unter 0,88 US-Dollar könnte einen erneuten Test der November-Tiefs einleiten, insbesondere wenn die Sitzung des US-Senats am 15. Januar negative Signale sendet.

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