DAX: Schwergewichte bremsen
Der deutsche Leitindex tritt auf der Stelle. Am Dienstag schloss der DAX nahezu unverändert bei 24.986 Punkten – belastet von zwei Indexschwergewichten, die mit ihren Ausblicken enttäuschten. Während sich die Autowerte erholen, drücken Sorgen um die US-Zollpolitik und schwache Prognosen aus dem Gesundheitssektor auf die Stimmung.
FMC und MTU brechen ein
Die Verlierer des Tages kommen aus unterschiedlichen Branchen, eint aber dasselbe Problem: Ihre Prognosen überzeugten die Anleger nicht. Fresenius Medical Care stürzte um 7,9 Prozent ab – trotz eines operativen Ergebnisanstiegs von 27 Prozent im Vorjahr. Der Dialysespezialist stellte für 2026 lediglich Stagnation in Aussicht.
Ähnlich hart traf es MTU Aero Engines mit einem Minus von 7,1 Prozent. Der Triebwerkshersteller meldete zwar einen Rekord beim freien Cashflow von 378 Millionen Euro und erhöhte die Dividende auf 3,60 Euro. Doch die Prognose für das laufende Jahr blieb hinter den Erwartungen zurück. Auch SAP verlor 2,0 Prozent, belastet durch globale Verunsicherung rund um KI-Investitionen.
Continental führt Gewinnerliste an
Auf der Gegenseite profitierten Autozulieferer von einer Entwarnung: Die angekündigten US-Zölle fallen moderater aus als befürchtet. Continental legte 4,2 Prozent zu und führte damit die Gewinnerliste an. Defensive Werte wie Symrise (+3,7 Prozent) und E.ON (+2,6 Prozent) waren gefragt – ein Zeichen für Rotation in vermeintlich sichere Sektoren.
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Der Volatilitätsindex VDAX-New kletterte auf 18,1 Prozent und signalisiert steigende Nervosität. Die Marktbreite fiel gespalten aus: 22 der 40 DAX-Titel schlossen im Plus, 18 im Minus.
Wichtige Marke verteidigt
Charttechnisch verläuft die Konsolidierung in engen Bahnen. Der DAX prallte am Vormittag bei 24.878 Punkten ab und verteidigte damit seine Unterstützungszone knapp oberhalb des 4-Tages-Tiefs. Nach oben hin bleibt die 25.000-Punkte-Marke die entscheidende Hürde. Der 10-Tage-Durchschnitt bei 25.004 Punkten fungiert als direkter Widerstand.
Solange der 50-Tage-Durchschnitt bei 24.730 Punkten hält, bleibt das technische Gesamtbild intakt. Ein Ausbruch über 25.036 Punkte würde den Weg in Richtung 25.300 Punkte freimachen.
Am Mittwoch richten sich alle Blicken auf die Quartalszahlen von Nvidia nach US-Börsenschluss. Die Reaktion darauf dürfte auch die Technologiewerte im DAX bewegen – und damit die kurzfristige Richtung des Index mitbestimmen.
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