Der deutsche Leitindex kratzte gestern an der 25.315-Punkte-Marke – der höchste Stand seit Mitte Januar. Damit rückt das Allzeithoch von 25.507 Punkten aus diesem Jahr wieder in greifbare Nähe. Doch heute Morgen deuten sich leichte Verluste an. Schuld daran: Die US-Notenbank Fed dämpft die Stimmung.

Fed-Protokoll bremst die Euphorie

Was war passiert? Im Protokoll ihrer Januar-Sitzung betonte die Fed die Risiken einer anhaltend zu hohen Inflation. Das kam bei Anlegern nicht gut an. Die Wall Street, die sich am Mittwoch zunächst erholt hatte, gab ihre Gewinne zum Handelsschluss teilweise wieder ab. Der Dow Jones schaffte nur noch ein Plus von 0,26 Prozent, während der Nasdaq 100 immerhin 0,8 Prozent zulegen konnte.

Für den DAX bedeutet das vorbörslich einen Rücksetzer um rund 0,2 Prozent auf etwa 25.229 Punkte. Broker IG taxierte den Index gut zweieinhalb Stunden vor Handelsbeginn entsprechend tiefer. Die Hoffnung auf eine baldige Zinssenkung durch die Fed war zuletzt ohnehin bereits nach hinten gerückt – das Protokoll bestätigte diese vorsichtige Haltung nun schwarz auf weiß.

Tür zum Rekordhoch bleibt offen

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Trotz der Eintrübung: Der langfristige Aufwärtstrend des DAX bleibt intakt. Mit seinem gestrigen Tageshoch hat er die Tür für einen erneuten Anlauf auf das Rekordhoch aufgestoßen. Erst ein Rückfall unter die Marke von 25.000 Punkten würde diese Perspektive vorerst wieder trüben, sind sich Marktbeobachter einig.

Am 13. Januar 2026 hatte der DAX bei 25.507,79 Punkten ein Allzeithoch markiert und damit erstmals in seiner Geschichte die Schwelle von 25.500 Punkten überschritten. Zum Handelsschluss stand er an jenem Tag bei 25.420,66 Zählern – ebenfalls ein neuer Rekord auf Schlusskursbasis.

Aus Asien kamen am Donnerstag gemischte Signale. Der japanische Nikkei 225 legte um 0,7 Prozent zu, während die chinesischen Börsen wegen des Neujahrsfestes weiterhin geschlossen bleiben. Ob der DAX heute seine jüngsten Gewinne verteidigen kann, wird sich zeigen. Die nächsten Stunden dürften entscheidend sein.

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