DAX: Festgefahren!
Der DAX tritt auf der Stelle. Am Dienstag pendelt der Leitindex um die Nulllinie und kommt nicht vom Fleck. Zur Eröffnung notierte er bei 24.796 Punkten – ein Minus von läppischen 0,02 Prozent. Seitdem: Richtungslosigkeit pur.
Die 25.000-Punkte-Marke bleibt eine hohe Hürde. Seit dem Allzeithoch am 13. Januar bei 25.507 Punkten hat der Index deutlich an Schwung verloren. Fast einen Monat später fehlt es schlicht an Impulsen für eine neue Aufholjagd.
Märkte im Wartezustand
Die Gründe für die Lethargie liegen auf der Hand: In den USA blieb die Börse am Montag feiertagsbedingt geschlossen. China pausiert wegen des Neujahrsfests. Und aus Japan kamen nur Gewinnmitnahmen nach der Rekordjagd der Vorwoche. Keine frischen Signale also – weder positiv noch negativ.
Technisch wird es jetzt ernst: Die 50-Tage-Linie bei 24.624 Punkten rückt näher. Diese Unterstützung konnte zuletzt nur knapp gehalten werden. Ein Rutsch darunter würde das Chartbild eintrüben und weitere Verkäufe auslösen können.
KI-Angst drückt auf die Stimmung
Während der DAX zumindest stabil bleibt, kämpft die Wall Street mit anderen Problemen. "Die Angst vor hohen KI-Investitionen und hohen KI-Bewertungen hält viele aktuell vom Aktienkauf ab", sagt Thomas Altmann von QC Partners. Eine interessante Entwicklung: Seit Jahresbeginn hat sich der Euro Stoxx 50 mehr als fünf Prozent besser entwickelt als der US-Techindex Nasdaq 100.
Europa scheint sich ein positiveres Eigenleben zu bewahren – zumindest vorerst. Doch wie lange hält diese Entkopplung? Die Frage wird sein, ob der DAX ohne die üblichen Impulse aus Übersee seinen Höhenflug fortsetzen kann.
Geopolitik als Unsicherheitsfaktor
Zusätzlich belasten die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran die Stimmung. Heute steht die zweite Gesprächsrunde an. US-Präsident Donald Trump hat wiederholt militärische Optionen ins Spiel gebracht – das verunsichert die Märkte. Solange hier keine Klarheit herrscht, dürften sich viele Anleger zurückhalten.
Konjunkturseitig bleibt es ruhig. Erst nach Handelsschluss an der Wall Street steht mit den Quartalszahlen von Palo Alto Networks wieder ein Ereignis an, das für Bewegung sorgen könnte. Bis dahin heißt es: abwarten und hoffen, dass die 50-Tage-Linie hält.
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