Der DAX zeigt sich zur Wochenmitte robust und klettert am Mittwoch um 0,4 Prozent auf 25.092 Punkte. Damit verteidigt der deutsche Leitindex seine Position über der psychologisch wichtigen 25.000-Punkte-Marke, nachdem er am Dienstag knapp darunter geschlossen hatte. Bemerkenswert: Trotz einer langen Liste potenzieller Risikofaktoren hält sich das Börsenbarometer stabil.

Die Anleger bleiben in Wartestellung. Im Fokus steht heute Abend die Quartalsbilanz des KI-Chip-Giganten Nvidia – ein Ereignis, das weitreichende Auswirkungen auf die globalen Aktienmärkte haben könnte. Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank sieht den DAX grundsätzlich gut positioniert: Die jüngsten Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump hätten den Index nur kurzzeitig aus dem Tritt gebracht. Zudem hätten sich die Investoren beim Thema Handelskonflikte „inzwischen ein dickes Fell zugelegt".

Deutsche Wirtschaft wächst moderat

Positiv wertet der Markt die am Mittwoch bestätigten Wirtschaftsdaten: Deutschlands Wirtschaft ist im vierten Quartal 2025 um 0,3 Prozent gewachsen – eine klare Erholung nach der Stagnation im Vorquartal. Allerdings trübt das GfK-Konsumklima die Stimmung etwas: Der Indikator fiel im März auf minus 24,7 Punkte und damit schwächer aus als erwartet.

Sollten Anleger jetzt Gewinne mitnehmen? Oder ist DAX noch einen Einstieg wert?

An der DAX-Spitze dominieren die Siemens-Werte: Siemens Energy legt 2,4 Prozent zu, Siemens selbst gewinnt 1,9 Prozent. Auch Eon kann nach seinen Geschäftszahlen mit einem Plus von 1,8 Prozent überzeugen. Der Energiekonzern steigerte dank milliardenschwerer Investitionen in den Netzausbau sein bereinigtes operatives Ergebnis und plant bis 2030 weitere umfangreiche Investitionen.

Enttäuschungen belasten Indexschwergewichte

Auf der Verliererseite stehen Heidelberg Materials mit einem Minus von 3,9 Prozent. Der freie Barmittelfluss und die Nettoverschuldung fielen schlechter aus als erhofft. Zudem liegt die Konsensschätzung für das bereinigte Ebit 2026 bereits am oberen Ende der Unternehmensprognose – Raum für positive Überraschungen bleibt damit kaum.

Fresenius büßt 3,6 Prozent ein. Die Zahlen des Gesundheitskonzerns, die normalerweise für positive Überraschungen sorgen, wirkten diesmal durchwachsen. Zusätzlich belasten die schwachen Ergebnisse der Dialysetochter Fresenius Medical Care, an der Fresenius weiterhin beteiligt ist.

Marktbeobachter bleiben vorsichtig optimiert. Andreas Lipkow von CMC Markets konstatiert: „Die Investoren agieren weiterhin sehr vorsichtig." Die Strafzollthematik und die angespannte Situation zwischen den USA und dem Iran gelten als wesentliche Unsicherheitsfaktoren. Dass sich der DAX dennoch stabil über 25.000 Punkten hält, wertet er als bemerkenswert.

DAX: Kaufen oder verkaufen?! Neue DAX-Analyse vom 25. Februar liefert die Antwort:

Die neusten DAX-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DAX-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

DAX: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...