Der DAX tritt auf der Stelle. Nachdem der Leitindex bereits am Montag und Dienstag an der 25.000-Punkte-Marke gescheitert war, ging es am Mittwoch weiter bergab. Gegen Mittag notierte der Index bei 24.873 Punkten – ein Minus von 0,5 Prozent. Bis zum Rekord von 25.507 Zählern aus dem Januar ist es noch ein Stück Weg.

Der Grund für die Zurückhaltung: Die mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktdaten für Januar stehen am Nachmittag an. "Die US-Arbeitsmarktdaten sind so etwas wie die Zahl der Woche für die Börsen", schrieb Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners. Nach mehreren enttäuschenden Berichten erwarten Analysten nun eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau. Sollte sich der Arbeitsmarkt weiter abschwächen, könnte dies Fed-Chef Jerome Powell zusätzlich unter Druck setzen.

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Unternehmenszahlen setzen Akzente

Bei den Einzelwerten gab es deutliche Bewegungen. Siemens Energy setzte die Rekordjagd mit einem Sprung über 160 Euro fort – ein Plus von 5,4 Prozent. Der Energietechnikkonzern übertraf im ersten Geschäftsquartal mit Auftragseingängen, bereinigtem Gewinn und freiem Cashflow deutlich die Erwartungen. Analyst Lucas Ferhani von Jefferies zeigte sich beeindruckt.

Auf der Verliererseite stand die Commerzbank mit einem Minus von 4,7 Prozent. Das Finanzinstitut peilt für 2026 einen Gewinn von über 3,2 Milliarden Euro an – doch Analysten hatten im Schnitt noch mehr erwartet. In einem generell schwachen Umfeld für Finanzwerte belastete das zusätzlich.

Tech und Rüstung unter Druck

Erneut zeigten sich Anleger nervös bei Technologie- und Internetwerten. Die Sorge, dass Künstliche Intelligenz Geschäftsmodelle gefährden könnte, drückte auf SAP, Scout24 und Zalando. Auch Rüstungstitel wie Rheinmetall, RENK und HENSOLDT gaben deutlich nach.

Der MDAX verlor 0,8 Prozent auf 31.700 Punkte. Der EuroStoxx 50, der am Vortag noch einen Rekord markiert hatte, notierte ebenfalls im Minus. Die europäischen Börsen warten ebenso wie der DAX auf Impulse aus Übersee.

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