Der Goldpreis beweist zur Wochenmitte bemerkenswerte Widerstandskraft und profitiert dabei primär von der aktuellen Schwäche des US-Dollars. Während enttäuschende Konjunkturdaten aus den USA die Spekulationen auf eine baldige Zinswende der Federal Reserve neu entfachen, positionieren sich Anleger bereits für das nächste Szenario. Ist dies der Startschuss für die nächste Aufwärtsbewegung?

  • Aktueller Kurs: 5.100,20 USD
  • Wochentrend: +2,28 %
  • Performance seit Jahresstart: +17,47 %
  • Treiber: Spekulation auf Fed-Zinssenkungen

Makroökonomische Daten belasten den Dollar

Verantwortlich für den jüngsten Optimismus im Edelmetallsektor sind primär die schwächeren Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten. Insbesondere die Verlangsamung der Einzelhandelsumsätze hat die Erwartungshaltung im Markt verschoben: Investoren rechnen nun damit, dass die US-Notenbank gezwungen sein könnte, die Zinsen früher als bislang prognostiziert zu senken.

Sollten Anleger Gewinne mitnehmen? Oder startet bei Gold gerade der nächste Boom?

Dieser Mechanismus spielt dem Goldpreis direkt in die Karten. Eine lockerere Geldpolitik schwächt tendenziell den US-Dollar, was das in Dollar notierte Gold für Inhaber anderer Währungen günstiger macht. Dass der Kurs aktuell bei 5.100,20 USD notiert und auf Wochensicht über 2 Prozent zulegen konnte, unterstreicht die Sensibilität des Marktes für diese monetären Signale.

Fundamentale Absicherung

Neben der Zinsfantasie fungiert die geopolitische Lage weiterhin als Sicherheitsnetz für den Kurs. In einem Umfeld globaler Unsicherheiten bleibt die Funktion des Goldes als „sicherer Hafen“ zur Portfolioabsicherung intakt.

Zusätzlich sorgt die physische Nachfrage für eine stabile Bodenbildung. Marktbeobachter registrieren weiterhin ein solides Kaufinteresse aus dem asiatischen Raum, speziell aus China. Flankiert wird dies durch globale Zentralbanken, die ihre Währungsreserven diversifizieren und damit eine strukturelle Unterstützung für das Preisniveau bieten.

Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer verschiebt sich nun vollständig auf die anstehenden US-Arbeitsmarktdaten. Sollten diese die Abkühlung der US-Wirtschaft bestätigen, dürfte der Druck auf die Federal Reserve zunehmen, was den Weg für weiter steigende Goldnotierungen ebnen würde.

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