CureVac Aktie: Wachstumsmotor brummt
CureVac startet mit Rückenwind ins neue Börsenjahr. Der Kurs legte heute spürbar zu, während sich der Markt auf die endgültige Umsetzung der Übernahme durch BioNTech ausrichtet. Im Mittelpunkt steht nun die technische Abwicklung des Deals – und die Frage, wie schnell CureVac als eigenständiger Börsenwert von der Bildfläche verschwindet.
- Kursplus heute: rund +4,5 % auf 3,78 Euro
- BioNTech hält bereits gut 81 % der Aktien
- Formale Vollendung der Übernahme im Januar erwartet
- Personalwechsel signalisiert beschleunigte Integration
Übernahme im Endstadium
Die aktuelle Kursbewegung spiegelt das letzte Kapitel einer größeren Konsolidierung im deutschen Biotech-Sektor wider. Die Übernahme von CureVac N.V. durch BioNTech soll im Laufe dieses Monats formell abgeschlossen werden, nachdem die nachträgliche Annahmefrist am 18. Dezember 2025 ausgelaufen ist.
Bereits am 3. Dezember 2025 war die Mindestannahmeschwelle erreicht: BioNTech sicherte sich 81,74 % der CureVac-Anteile. Der heutige Kurs von 3,784 Euro liegt nahe an den finalen Deal-Erwartungen, da vor allem Arbitrage-Händler und institutionelle Investoren ihre Positionen an die letzten Schritte bis zu einem möglichen Delisting oder einer vollständigen Integration anpassen.
Personalwechsel unterstreicht Integration
Parallel werden die operativen Veränderungen sichtbar. Heute wurde bekannt, dass Dr. Sarah Fakih, bislang eine zentrale Führungskraft bei CureVac und verantwortlich für die Unternehmenskommunikation in der Restrukturierungsphase, zu Evotec SE als Executive Vice President wechselt.
Der Abgang einer solchen Schlüsselfigur zeigt, wie weit der Integrationsprozess fortgeschritten ist und dass ehemalige CureVac-Führungskräfte verstärkt in andere Unternehmen der Life-Sciences-Branche wechseln.
Einordnung der Übernahme
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Mit der Übernahme endet die Zeit von CureVac als eigenständiger mRNA-Anbieter. Das Unternehmen war lange direkter Wettbewerber von BioNTech im Bereich mRNA-basierter Impfstoffe. Nach strategischen Schwierigkeiten und der Suche nach einem starken Partner für die Vermarktung der Onkologie- und Infektionskrankheiten-Pipeline setzte sich schließlich das Konsolidierungsszenario durch.
Aus Marktsicht folgt der Deal einem klassischen Muster: Der Kurs der Zielgesellschaft nähert sich mit Fortschreiten der Transaktion dem Angebotspreis bzw. dem erwarteten Abfindungsniveau an. Das heutige Plus von über 4 % signalisiert, dass der Markt mit einem reibungslosen Abschluss der technischen Abschlussbedingungen in diesem Monat rechnet.
Wesentlichen Anteil daran hatten die Restrukturierungsmaßnahmen in den Jahren 2024 und 2025, durch die CureVac die operativen Kosten laut Unternehmensangaben um mehr als 30 % senkte. Diese Anpassungen haben die Integration für BioNTech erleichtert.
Ausblick: Fokus auf technische Umsetzung
Im Januar dürfte die Kursentwicklung der CureVac-Aktie eng an die formalen Schritte der Übernahme gebunden bleiben. Da die entscheidende Beteiligungsschwelle von über 81 % bereits überschritten ist, rückt nun die Frage nach einem möglichen Squeeze-out der verbleibenden Minderheitsaktionäre und einem anschließenden Delisting in den Vordergrund.
Operative Neuigkeiten von CureVac selbst spielen für die Bewertung kaum noch eine Rolle, da die Eigenständigkeit des Unternehmens im Kapitalmarkt praktisch beendet ist. Entscheidend bleibt die Nähe des Kurses zum Übernahmepreis – der heutige Stand um 3,78 Euro bestätigt die Markterwartung, dass der Deal wie geplant finalisiert wird.
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