Die Übernahme durch den Konkurrenten BioNTech dominiert nun endgültig jede Bewegung der CureVac-Aktie. Der Deal hat die gesamte Investment-Logik für das deutsche Biotech-Unternehmen auf den Kopf gestellt und lässt operative Fortschritte fast vollständig in den Hintergrund treten. Doch welche Rolle spielen die jüngsten finanziellen und klinischen Entwicklungen noch in diesem Machtpoker?

Millionen-Deal beendet Rechtsstreit

In einer überraschenden Wendung hat CureVac seinen langjährigen Patentstreit mit Pfizer und BioNTech in den USA beigelegt. Die Einigung bringt CureVac und Partner GSK satte 740 Millionen US-Dollar ein – eine Summe, die nicht nur die Bilanz kräftig poliert, sondern auch erhebliche rechtliche Unsicherheiten und Kosten beseitigt. Dieser finanzielle Schub kommt genau zum richtigen Zeitpunkt und ebnet den Weg für die reibungslose Übernahme durch BioNTech.

Gepfefferte Zahlen – gemischte Bilanz

Der jüngste Quartalsbericht von Mitte August 2025 offenbarte ein zwiespältiges Bild: Während die Umsätze regelrecht einbrachen (-92% im Halbjahresvergleich auf nur noch 2,1 Millionen Euro), gelang es dem Unternehmen, seine operativen Verluste auf 116,5 Millionen Euro zu begrenzen. Die entscheidende Stärke bleibt die liquide Mittelposition von 392,7 Millionen Euro – genug, um bis 2028 durchzuhalten.

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Klinische Pipeline als Trumpfkarte

Trotz der laufenden Übernahme arbeitet CureVac weiter an seiner mRNA-Pipeline, insbesondere im Onkologie-Bereich. Noch in der zweiten Jahreshälfte 2025 werden Daten aus der Phase-1-Studie zu Glioblastom erwartet, zudem wurde eine weitere Studie zu Lungenkrebs genehmigt. Diese klinischen Fortschritte bilden das eigentliche Wertversprechen – und den Hauptgrund, warum BioNTech zuschlug.

Die Frage ist nun: Spielen diese Entwicklungen überhaupt noch eine Rolle für Anleger, oder ist alles nur noch Formsache bis zum Deal-Abschluss?

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