Die Übernahme von CureVac durch BioNTech ist besiegelt. Anfang Januar 2026 ging die vollständige Kontrolle über den mRNA-Entwickler an den Mainzer Konkurrenten über. Damit endet CureVacs Zeit als börsennotiertes Unternehmen – die Aktien sind von der Nasdaq verschwunden.

Die Transaktion wurde am 6. Januar 2026 offiziell abgeschlossen. BioNTech ist nun alleiniger Eigentümer der Geschäftstätigkeit und Pipeline von CureVac. Die Aktien des Tübinger Biotechunternehmens wurden vom Handel ausgesetzt und delisted. Noch im Januar wickelte BioNTech den Squeeze-out verbliebener Minderheitsaktionäre ab.

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Strategische Neuordnung der mRNA-Landschaft

Mit dem Deal entsteht ein europäisches Schwergewicht in der genetischen Medizin. BioNTech erweitert nicht nur sein Portfolio an mRNA-geistigem Eigentum erheblich, sondern beendet auch langjährige Patentstreitigkeiten mit CureVac. Die jahrelange Rivalität ist Geschichte.

CureVac wird in BioNTechs strategischen, operativen und wissenschaftlichen Rahmen integriert. Besonders die Onkologie-Pipeline des Übernahmeziels soll BioNTechs Krebsforschung stärken. Nach dem Vollzug trat das bisherige CureVac-Management geschlossen zurück. Drei BioNTech-Führungskräfte übernahmen die Leitung, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

Was vor der Übernahme geschah

CureVac hatte bereits im Juli 2024 eine strategische Neuausrichtung eingeleitet. Im Fokus standen hochwertige mRNA-Projekte in der Onkologie. Ein neuer Lizenzvertrag mit GSK brachte frisches Kapital und erlaubte eine Verschlankung der Strukturen. Die Cash-Reichweite wurde bis 2028 verlängert.

Im April 2025 erteilte die FDA grünes Licht für eine Phase-1-Studie zu einer mRNA-basierten Immuntherapie gegen Lungenkrebs. Diese vielversprechenden Programme laufen nun unter dem Dach von BioNTech weiter. Die Integration der CureVac-Technologie könnte BioNTechs Position im Wettlauf um innovative Krebstherapien deutlich verbessern.

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