CureVac Aktie: Blick auf Partner
Zu Wochenbeginn bleibt es bei CureVac ruhig, während sich im Umfeld der mRNA- und Impfstoffentwickler einiges bewegt. Besonders die Entwicklung beim Partner GSK und beim Wettbewerber BioNTech liefert Hinweise, wie der Markt den Sektor derzeit einschätzt. Kann CureVac von der Dynamik im Umfeld profitieren?
GSK: Erweiterte Zulassung als Signal
CureVac selbst hat in den vergangenen 24 Stunden keine kursrelevanten Meldungen veröffentlicht. Dagegen sorgte Partner GSK für Neuigkeiten: Die EU-Kommission hat gestern die Zulassung des RSV-Impfstoffs Arexvy auf alle Erwachsenen ab 18 Jahren ausgeweitet. Zuvor war der Impfstoff nur für ältere Menschen und Risikogruppen zugelassen.
Für Anleger ist das aus zwei Gründen relevant:
- Arexvy gehört zwar nicht zur gemeinsamen mRNA-Pipeline von CureVac und GSK.
- Die erweiterte Zulassung unterstreicht aber die starke Position von GSK im globalen Impfstoffmarkt.
Die Kooperation zwischen beiden Unternehmen konzentriert sich auf mRNA-Impfstoffe der nächsten Generation gegen Influenza und COVID-19. Hier warten Investoren weiter auf klinische Updates, die als wesentliche Kurstreiber gelten.
Wettbewerbsumfeld mit BioNTech
Im Wettbewerbsumfeld bleibt BioNTech aktiv. Das Unternehmen treibt seine Diversifizierung in Richtung Onkologie voran und hat nach Berichten zu Jahresbeginn neue Phase-III-Studien für Prostata- und Lungenkrebs gestartet.
Auch beim Blick auf die Kurse zeigt sich ein differenziertes Bild:
- GSK: Die Aktie legte in London zuletzt auf rund 1.828,50 GBX zu und profitierte vom positiven Regulierungsschub durch die EU-Entscheidung.
- BioNTech: Die Aktie schwankte in einer Spanne von etwa 98,00 bis 100,30 Euro und zeigte damit eine höhere Volatilität.
Der Markt bevorzugt damit aktuell eher Unternehmen mit greifbaren regulatorischen Erfolgen und etablierten Umsätzen gegenüber reinen Entwicklungsstories.
Wichtige Faktoren für CureVac
Mangels eigener neuer Impulse rückt bei CureVac der Blick auf kommende Nachrichtenquellen in den Vordergrund:
-
Pipeline-Fortschritt:
Updates zu den gemeinsamen mRNA-Programmen mit GSK (Influenza/COVID-19) gelten als wichtigste potenzielle Katalysatoren für die Aktie. -
Onkologie-Projekte:
Da Wettbewerber bei Krebsimpfstoffen vorangehen, dürfte jede Meldung zu CureVacs eigener Onkologie-Pipeline genau auf Wettbewerbsfähigkeit und klinische Relevanz geprüft werden. -
Sektorrotationen:
Die unterschiedlichen Kursverläufe von GSK und BioNTech verdeutlichen, dass Kapital derzeit eher in Unternehmen mit Zulassungserfolgen oder späten klinischen Phasen fließt.
Fazit und Ausblick
Aktuell bewegt sich CureVac in einem Nachrichtenumfeld mit wenig eigenen Impulsen. Im Mittelpunkt stehen daher die Entwicklungen im Biotech-Sektor insgesamt und die operativen Erfolge des Partners GSK. Neue Kursrichtung dürfte vor allem dann entstehen, wenn CureVac konkrete klinische Daten oder Unternehmensmeldungen zu den mRNA-Programmen oder der Onkologie-Pipeline vorlegt.
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