CSG liefert kurz vor der geplanten Übernahme durch NEC gemischte Signale. Während der Umsatz klettert und Aktionäre sich über eine höhere Ausschüttung freuen dürfen, drücken die Transaktionskosten massiv auf den offiziell ausgewiesenen Gewinn. Was bedeuten diese Zahlen in der aktuellen Übergangsphase?

Kosten drücken das Ergebnis

Der Umsatz im vierten Quartal 2025 stieg auf 323,1 Millionen US-Dollar, was eine Verbesserung gegenüber den 316,65 Millionen des Vorjahreszeitraums darstellt. Unter dem Strich brach der GAAP-Nettogewinn jedoch deutlich ein: Er fiel von gut 34 Millionen auf nur noch 7 Millionen US-Dollar.

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Verantwortlich für diesen Rückgang sind primär die Kosten im Zusammenhang mit der anstehenden Fusion sowie höhere Ausgaben für aktienbasierte Vergütungen. Bereinigt man das Ergebnis um diese Sondereffekte, zeichnet sich ein anderes Bild. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei starken 1,53 US-Dollar und übertraf damit die Konsensschätzungen der Analysten deutlich. Der GAAP-Gewinn je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen lag hingegen nur bei 0,25 US-Dollar.

Zuverlässigkeit trotz Umbruch

Auch auf Jahressicht zeigt sich das Geschäftsmodell stabil. Der Gesamtumsatz für das Fiskaljahr 2025 kletterte um 2,2 Prozent auf rund 1,22 Milliarden US-Dollar. Trotz der operativen Belastungen durch die im Oktober 2025 angekündigte Übernahme durch NEC hält das Management an seiner aktionärsfreundlichen Politik fest.

Der Verwaltungsrat genehmigte eine Erhöhung der Quartalsdividende um 6 Prozent auf 0,34 US-Dollar je Aktie. Dies markiert das 13. Jahr in Folge, in dem CSG die Ausschüttung anhebt. Die Auszahlung erfolgt am 1. April 2026 an alle Aktionäre, die am 18. März 2026 im Register eingetragen sind. Mit dieser Maßnahme unterstreicht das Unternehmen seine finanzielle Substanz, während die Konsolidierung im Markt für Business Support Systems (BSS) voranschreitet.

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