Critical Infrastructure Technologies Aktie: Polen-Partner
Critical Infrastructure Technologies will in Polen Fuß fassen – und zwar über eine strategische Partnerschaft, die das Nexus-20-System in die Region bringen soll. Dazu hat das Unternehmen eine Absichtserklärung (Letter of Intent) mit H. Cegielski – Poznań S.A. (HCP) unterzeichnet. HCP gehört zur polnischen Rüstungs- und Industriegruppe Polska Grupa Zbrojeniowa S.A.
Im Hintergrund läuft zudem frisches Kapital ein. Das verschafft Spielraum, um Produktion und internationale Schritte schneller umzusetzen.
LOI mit HCP: Testlauf ab Mai 2026
Kern der Zusammenarbeit ist der Aufbau einer Partnerschaft rund um „Nexus 20“, eine Plattform für autonome Telekommunikations- und Überwachungsinfrastruktur. Geplant ist, Polen als Technologie-Hub für Zentraleuropa zu etablieren.
Konkret nennt das Unternehmen auch einen Zeitplan: Der erste Nexus-20-Prototyp soll im Mai 2026 an den HCP-Standort in Poznań geliefert werden. Dort ist der Einsatz für technische Evaluierung, Schulungen und Demonstrationen für regionale Stakeholder vorgesehen.
Zusätzliche Mittel aus Warrants und Anzahlung
Parallel meldet das Unternehmen eine spürbare Stärkung der Finanzposition. Aus der Ausübung von 3.245.619 Warrants zu 0,30 US-Dollar flossen insgesamt 973.685 US-Dollar zu.
Außerdem erhielt Critical Infrastructure Technologies von Critical Metals Corp. eine Anzahlung über 395.600 US-Dollar – das entspricht 30% des Kaufpreises – für den Verkauf einer Nexus-20-Plattform. Diese Einheit soll beim Tanbreez-Projekt in Grönland zum Einsatz kommen. Nach Angaben des Managements verbessert der Mittelzufluss die Möglichkeiten, die laufende Produktion zu beschleunigen und internationale Wachstumsinitiativen zu unterstützen.
Ein Schritt Richtung Skalierung
Die LOI-Vereinbarung in Polen und der Verkauf an Critical Metals Corp. unterstreichen, dass Nexus 20 nicht nur ein Konzept bleibt, sondern in konkrete Projekte übergeht. Der geplante Prototypen-Liefertermin im Mai 2026 setzt dabei den nächsten Fixpunkt – dann dürfte sich zeigen, wie schnell aus der Absichtserklärung ein belastbarer operativer Ausbau in Europa wird.
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